Motorradsaison 2012 hat begonnen – Krad und Schein im Reinen?

Motorradsaison 2012 – Checkliste für den Start-

Für den Start Motorradsaison 2012 Motorrad und Sicherheiten checken


Begeisterte Motorradfahrer können es kaum erwarten, die ersten Sonnenstrahlen durch Helm und Visier zu genießen. Die Motorradsaison 2012 hat inzwischen begonnen. Der Weg ist das Ziel und zwischenzeitlich wird Halt gemacht um im Biergarten ein Alkoholfreies (!) zu genießen.

Das Motorrad wird für die Saison 2012 aus dem Winterschlaf geweckt, aus dem Bau befreit und zum ersten Saison-Test angeworfen. Der Motor läuft, passt! Gewissenhafte Motorradfahrer, ganz besonders die „Motorrad-Bastler“, wissen natürlich, dass ein rund laufender Motor noch lange nicht alles ist.

Erfahrene Motorradfahrer kontrollieren die Motorradbeleuchtung, sie messen die Reifenprofilstärke (min. 1,6mm) und sie vergewissern sich über den Zustand der Bremsanlage. Gelegentliche Hobby-Biker bringen ihr Motorrad zum Checken in die Werkstatt oder lassen das Krad von einem fachkundigen Freund oder Verwandten inspizieren.

Ein verkehrssicheres Motorrad ist auch im Interesse der Versicherung

In erster Linie dient die Verkehrssicherheit des Motorrads für den Biker selbst und den anderen Verkehrsteilnehmern. Ein verhinderter Unfall durch gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr und in letzter Instanz wegen gut funktionierender Motorradbremsen, ist weit besser als eine Schadenregulierung oder gar notwendige medizinische Maßnahmen.

Sollte dennoch ein Unfall mit dem Motorrad passieren, könnte sich die eigene Motorradhaftpflicht sehr für den vorherigen technischen Zustand des Motorrades interessieren. Eine Leistungskürzung oder sogar – verweigerung durch den Motorradversicherer ist aufgrund „grober Fahrlässigkeit“ nicht auszuschliessen.

Das „schlechte Image“ der Motorradfahrer hinkt etwas nach

Motorradsaison 2012
Motorrad sicher - Familie ebenfalls?

Es ist noch gar nicht so lange her, als den Motorradfahrern das Image von Verkehrs-Rowdies anhaftete. Motorradfahrer in anständiger Schutzkleidung, meist in Schwarz, waren die „Rocker“ der Strassen. Unfallhergänge zwischen Autofahrern und Motorradfahrern wurden von den Medien meist zum Nachteil der Zweiradfahrern dargestellt.

Es war meist egal ob der Autofahrer im falschen Moment überholte und die Fahrspur des Motorradfahrers kreuzte, „das Motorrad kollidierte mit dem Auto“ und nicht „das Auto kollidierte mit dem Motorrad“.

Stahlkarosserie des Autos gegen Lederanzug des Motorradfahrers

Autofahrer befinden sich hinter einer komfortablen Knautschzone, durch Airbags beinahe schon „flockig gebettet“. Motorradfahrer hingegen strapazieren die Knautschone der Autokarosserie, lösen den Airbag aus und finden ihre eigene Knautschone in der Stärke des Lederanzugs. Mit etwas Glück werden Ecken und Kanten des Autos verfehlt. Es gibt einen Weitflug und der Motorradanzug erfüllt seinen Zweck beim direkten Kontakt mit dem Asphalt.

Schuldig oder unschuldig – Motorradfahrer sind beim Unfall meistens die Verlierer

Wer wem die Vorfahrt genommen hat ist im Vergleich der Kräfteverhältnisse unerheblich. Motorradfahrer sind bei Kollisionen mit Autos in aller Regel die Verlierer. Die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers regelt den Schaden des unschuldigen Unfallgegners. Dazu gehört auch die Übernahme von Kosten für medizinische Maßnahmen, sowie fortführende Behandlungs- und Genesungskosten.

Motorradfahrer können auch sich selbst zu Fall bringen

Selbstüberschätzung durch Unerfahrenheit ist ein Grund, ein anderer Grund wäre z.B. ein plötzlicher Wildwechsel, um den Motorradfahrer unfreiwillig aprupt auszubremsen. Ein Sturz ohne fremden Einfluss, bzw. durch das inzwischen schonl längst davon gelaufene Reh, stellt keine Kfz-Haftpflichtversicherung vor eine Schadenersatzpflicht. Schwerste Verletzungen und alle Folgen trägt der Motorradfahrer alleine.

Nicht wenige Motorradfahrer mussten aufgrund schwerer Unfallfolgen ihren Beruf aufgeben oder endeten in einer beständigen Invalidität. Einen Motorradunfall und deren Folgen wird von keiner gesetzlichen Versicherung gedeckt, wenn der Motorradausflug in der Freizeit unternommen wurde. Freizeitfahrten mit dem Motorrad sind die Regelfälle.

Erhöhtes Risiko für Motorradfahrer – Unfallfolgen und finanzielle Sicherheiten

Das Unfallrisiko für einen Motorradfahrer ist ungleich höher als das eines Autofahrers. Motorradunfälle bergen neben erheblichen gesundheitlichen Risiken auch große finanzielle Risiken. Berufsaufgabe durch Unfallfolgen stellen Motorradfahrer und Familie automatisch vor finanziellen Herausforderungen.

Berufsunfähigkeitsversicherung für finanzielle Absicherung des Motorradfahrers

Geeigneter Schutz durch Verdienstausfälle wegen gesundheitlichen Gründen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Wird der ausgeübte Beruf wegen Gesundheitsschädigungen aufgegeben, zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente aus.

Risikolebensversicherung für finanzielle Absicherung der Familie

Im Todesfall würde bereits die „einfache“ Risikolebensversicherung die vereinbarte Todesfallsumme an die Familienangehörigen, bzw. an den Bezugsberechtigten leisten. Berufsunfähigkeitsversicherung und Risikolebensversicherung sind fundamentale Risikoversicherungen für den Motorradfahrer und seine Familie.

Das Motorrad selbst und ganz besonders die Ausflugsfahrt stehen für den Biker im Vordergrund. Dann folgt die (gesetzl. vorgeschriebene) Motorradhaftpflicht, an der er nicht vorbeikommt. Die erhöhten Unfallrisiken und die möglichen Folgen für ihn und seine Familie treten meist in den Hintergrund und werden erst dann richtig bewußt, wenn es bereits zu spät sein könnte. Sicher zum Start der Motorradsaison 2012 eine Überlegung wert.

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