BF17 – Auto fahren mit 17 wird von Kfz-Versicherern honoriert

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Das „Begleitete Fahren ab 17“ BF17 entwickelte sich zu einem Erfolgsmodell, das von den Kfz-Versicherern durchaus honoriert wird. Frühzeitig gesammelte Erfahrungen führten zu einer vergleichweise geringeren Unfallquote. Die vorzeitige Fahrpraxis „unter Aufsicht“ eröffnet den Führerschein-Einsteigern zahlreiche Wege für eine günstige Kfz-Versicherung.

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Kfz-Versicherer honorieren frühzeitige Fahrpraxis durch günstigere Kfz-Versicherungs Beiträge

Jugendliche ab dem vollendeten 17. Lebensjahr dürfen bereits ein Auto durch die Straßen bewegen. Vor rund zehn Jahren startete das Bundesland Niedersachsen das „Pilotprojekt“ Begleitetes Fahren ab 17 (BF17). Ein nicht unumstrittener Schritt, der u.a. auf viele Kritiker stieß. Auf der einen Seite wurde das Unfallrisiko als ziemlich hoch eingeschätzt und auf der anderen Seite standen die Bedingungen für das Bewegen des Kraftfahrzeuges auf öffentlichen Verkehrswegen in einem „unausgewogenem“ Verhältnis. Denn wer als 17-Jähriger ein Auto fahren wollte, konnte nicht einfach so einsteigen, starten und losfahren.

Wer bereits mit 17 ein Auto lenken will, braucht neben der bestandenen Führerscheinprüfung einen beständigen Fahrbegleiter, der einige Voraussetzungen mitbringen muss. Die begleitende Person muss mindestens 30 Jahre alt sein und seine PKW-Fahrerlaubnis seit mindestens fünf Jahren ohne Unterbrechung im Besitz haben. Darüber hinaus darf das Register in Flensburg bei der begleitenden Person höchstens einen Punkt Preis geben. Die Begleitperson muss zusätzlich in der Prüfungsbescheinigung des 17-Jährigen namentlich eingetragen sein.

Die Einwände der Kritiker, die „jungen Sprösslinge“ würden für eine erhöhte Unfallquote sorgen, wurden in der Praxis jedoch nicht beobachtet. Im Gegenteil. Das „Begleitete Fahren ab 17“ sorgte sichtlich für frühzeitige Fahrpraxis und das Sammeln von Erfahrungen. Die Fahranfänger im Rahmen des BF17 verursachten 30 Prozent weniger Unfälle als die „herkömmlichen“ Fahranfänger. Darüber hinaus wurden die Früh-Starter um 20 Prozent weniger bei Verstößen gegen Verkehrsregeln erwischt als die konventionellen Führerschein-Einsteiger.

Statistiken sind Grundlage für die Kfz-Versicherungen

Wenn die Statistiken von höheren Unfallrisiken bei einer bestimmten Personengruppe sprechen, bleibt die Reaktion der Kfz-Versicherer nicht lange aus. Höhere Unfallrisiken spiegeln sich in höheren (Risiko-) Prämien wider. Umgekehrtes gilt genauso. Die Führerschein-Früheinsteiger können nicht nur von ihrer Fahrpraxis profitieren, sondern auch bei der Kfz-Versicherung, so der Hinweis vom Direktversicherer CosmosDirekt.

Kfz-Versicherung für junge Leute muss nicht teuer sein

Junge Autofahrer stehen in der Unfallstatistik ganz oben. Dennoch stehen auch für Fahreinsteiger zahlreiche Wege offen, sich in dieser „Risikogruppe“ günstig zu versichern. Roman Wagner, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, zeigt an einigen Beispielen auf, wie junge Autofahrer an eine preiswerte Kfz-Versicherung kommen können.

  • Unterwegs mit dem Familienauto: Am meisten sparen junge Fahranfänger üblicherweise, wenn sie das Auto der Eltern weiter mitnutzen. Hierbei wird der Kfz-Versicherer einfach informiert, den 18-Jährigen jetzt als weiteren Fahrer in den bestehenden Versicherungsvertrag der Eltern aufzunehmen. „Eine vorherige Teilnahme am ‚Begleiteten Fahren‘ zahlt sich auch hier aus. Viele Kfz-Versicherer honorieren diese bessere Fahrpraxis mit einem günstigeren Versicherungsbeitrag“, sagt Roman Wagner.
  • Teilnahme am „Begleiteten Fahren“ ist sinnvoll und rentiert sich: Viele Kfz-Versicherer schließen 17-jährige Fahrer, die am „Begleiteten Fahren“ teilnehmen, während dieser Zeit kostenlos in den bestehenden Kfz-Versicherungsvertrag der Eltern mit ein. Es empfiehlt sich, dies bereits im Vorfeld des „Begleiteten Fahrens“ mit dem jeweiligen Kfz-Versicherer abzuklären.
  • Das erste eigene Auto wird zum zusätzlichen Zweitwagen der Familie: In der Familie des 18-jährigen Fahrers ist bereits ein Auto versichert, mit dem eine schadenfreie Zeit erfahren wurde (mindestens Schadenfreiheitsklasse ½). Es wird ein zusätzliches Auto als Zweitwagen versichert. Dieses Fahrzeug wird bereits zu Beginn des Kfz-Versicherungsvertrags mindestens in die (Sonder-)Schadenfreiheitsklasse ½ eingestuft. Der 18-Jährige wird als Fahrer im Vertrag vermerkt. Auch hier können junge Autofahrer, die zuvor am „Begleiteten Fahren“ teilgenommen haben, wieder günstiger fahren. Tipp: Wer mehrjährige Fahrpraxis erworben hat und nun das Auto auf sich selbst versichern möchte, kann sich vom Kfz-Versicherer ausrechnen lassen (Zustimmung des bisherigen Inhabers der Schadenfreiheitsklasse vorausgesetzt), welche Schadenfreiheitsklasse aus dem Zweitwagenvertrag in seinen eigenen Vertrag übertragbar wäre.

Wer in seinen jungen Jahren zum ersten Mal hinter dem Steuer eines Autos sitzt, könnte von seiner Vorgeschichte als Fahrer eines motorisierten Zweirades (Leichtkraftrad oder Roller mit 50 bis 125 Kubikzentimeter) profitieren. Der bisher erworbene Schadenfreiheitsrabatt kann in der Regel auf die erste PKW Kfz-Versicherung übertragen werden. Ähnliches gilt für das Jahr als BF17-Fahrer. Die bisher erworbene Fahrpraxis zahlt sich meist in einer günstigeren Prämienberechnung aus.

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