Terror-Prävention: USA verbieten elektronische Geräte im Handgepäck

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Die US-Regierung verhängte gegen zahlreiche Start-Flughäfen und Airlines überwiegend im Raum des Nahen Ostens ein Mitführ-Verbot größerer elektronischer Geräte im Handgepäck. Terror-Prävention lautet die offizielle Begründung.

Bomben scheinen im Gepäckraum „ungefährlich“ zu sein

Flugzeug
Passagiere müssen sich auf Handy beschränken

Der vermeintliche Schutz vor Terroranschläge bei internationalen Flügen erhält eine neue Qualität. Die US-Regierung verhängte ein Verbot auf das Mitführen von Notebooks im Handgepäck für Flüge aus den Gebieten des Nahen Ostens sowie der Türkei mit dem Ziel USA. Das Verbot gilt neben den Notebooks generell für jedes „größere elektronische Gerät“. Im Prinzip ist bei der Größenordnung über die eines Handys bzw. Smartphones bereits Schluss. Für medizinische Geräte gilt eine Ausnahme.

Das vom US-Heimatschutzministerium verhängte Verbot gilt für die Start-Flughäfen Riad, Dschidda, Abu Dhabi, Istanbul, Dubai, Doha, Casablanca, Kairo, Kuwait-Stadt und Amman. Das Mitführverbot größere elektronische Geräte in den Passagierbereich gilt für ausnahmslos alle Fluggäste, unabhängig von ihrer Nationalität.

US-Fluggesellschaften sind von diesem „Terror-Schutz“ nicht betroffen, da sich keines der genannten Flughäfen auf ihren Routen befindet. Zu den betroffenen Fluggesellschaften zählen Emirates, Etihad Airways, Qatar Airways, Kuwait Airways, Egypt Air, Jordanian Airlines, Saudi Arabian Airlines und Turkish Airlines.

Die Begründung, es habe Hinweise auf mögliche Terroranschläge gegeben, erscheint etwas fadenscheinig. Das Verbot gilt lediglich für den Passagierraum, nicht aber für das Mitführen im Hauptgepäck. Das „Durchleuchten“ der mitgenommenen Gepäckstücke erfolgt beim Hauptgepäck ebenso wie beim Scanner nach der Passkontrolle. Ein ggfs. mitgeführter Sprengkörper würde im Laderaum eine ebenso große Gefahr darstellen wie in der Ablage über den Köpfen der Passagiere.


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