Reisepreisminderung: Mangelhafte Klimaanlage im Hotelzimmer ab 24°C

Reisemängel-


Wenn die Klimaanlage im ausgewählten Hotel keine „angenehmere“ Temperaturen als 24°C schafft und womöglich auch die Bettmatraze nicht den erhofften Komfort bietet, dann können Pauschalurlauber vom Reiseunternehmer eine Preisminderung verlangen.

Hotelzimmer

Wenn die Klimaanlage weniger bringt als versprochen, liegt ein Reisemangel vor

Mangelhafte Klimaanlage im Hotelzimmer – Gerechtfertigte Preisminderung

Zwei Pauschalurlauber erhielten vom Oberlandesgericht Düsseldorf eine Reisepreisminderung von 15 Prozent zugesprochen (AZ.: I-21 U 149/14). Das Problem: Das Hotelzimmer konnte von der Klimaanlage nicht unter 24°C abgekühlt werden und die Bettmatraze war quasi bereits überstrapaziert. In der vorherigen Instanz am Landgericht Duisburg erhielten die beiden Kläger noch eine Reisepreisminderung von 40 Prozent zugesprochen, wie WAZ berichtete.

Das Paket der Beschwerden durch die zwei Pauschalurlauber war allerdings größer. Neben der zu schwachen Klimaanlage und der durchgelegenen Matraze waren noch vermeintliche Ruhestörungen Gegenstand der Verhandlungen. Doch das Oberlandesgericht vertritt die Meinung, dass Veranstaltungen im Hotel nicht eine Minderung des Reisepreises rechtfertigten. Im vorgelegten Prospekt seien die abendlichen Veranstaltungen im Hotel ersichtlich gewesen. Geräusche durch Reinigungsarbeiten in den Fluren ab 8:00 Uhr müssten hingenommen werden.

Der Beschreibung „klimatisiertes Hotel“ konnte die vorgefundene Klimaanlage jedoch nicht gerecht werden. Eine abgekühlte Zimmertemperatur auf nicht weniger als 24°C könne als ein Reisemangel betrachtet werden. Ebenso eine abgenutzte Matraze.



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