Friedliche Kühe – Unterschätzte Gefahren bei Kälbern

Wandern –


Ein Todesfall nach einer Kuh-Attacke in den Alpen Österreichs führte nun zu einem Aktionsplan für sicheres Wandern in den Almen. Eine Richtlinie, die jedoch für die meist unterschätzte Kuh weit über die Grenzen hinaus beachtet werden sollte.

Kuhherde

Friedlich grasende Kühe – Oft unterschätzte Gefahren bei Kälbern in der Nähe

Einen Bogen machen um Bären, Wildschweinen und auch Kühen

Wer im Wald spazieren geht und auf einen Bären treffen sollte, käme wohl kaum auf die Idee, dem „Petzibär“ näher zu kommen, damit er ein Stück vom Wurstbrot haben kann. Bären könnten durchaus gefährlich werden, ganz besonders wenn ein Jungbär allzu neugierig sein sollte und Mama-Bär diese Situation eben anders einschätzt als der Mensch. Im Bundesgebiet derzeit kaum der Fall, aber durchaus möglich z.B. in beliebten Wandergebieten der Tatra und Fatra in der Slowakei. Während Wanderer durchaus Furcht vor Bären und hierzulande auch vor Wildschweinen zeigen, scheint gegenüber der friedlich weidenden Kuh der Respekt gänzlich zu fehlen. Grasfressender Milchautomat.

Dass auch Kühe durchaus zu rasenden Furien werden können, bestätigte wieder jüngst nach einem Todesfall in Österreichs Stubaital. Auch hier war wohl das zu schützende Kalb Anlass für die Mutterkuh, auf eine Wanderin loszugehen, die auch noch einen Hund mit sich führte. Nicht zu unterschätzen sind auch Kühe ohne Kälber auf der Weide. So manch friedlich grasende Kuh zeigt plötzlich ihre Dominanz, indem sie sich aufführt wie der Hirsch am Platze. Dem Bären und Keiler traut man es zu, der Kuh aber kaum.

Nachdem der Inhaber der Kuhherde vom Gericht aufgrund einer unzureichenden Absicherung zu einer hohen Geldstrafe verurteilt wurde, ist Österreichs Regierung nun darum bemüht, das „gut Miteinander von Landwirtschaft und Tourismus auf Österreichs Almen“ zu bewahren. Nun steht ein „Aktionsplan für sicheres Almen“ auf der Agenda, wie Spiegel Online (Montag) berichtete.

Allerdings sollten auch „unbedarfte“ Wanderer niemals vergessen, dass diese nicht zu unterschätzenden Eigenarten der Kuh weder etwas mit der Nationalität, noch mit Schwarz oder Braun, geschweige der Höhe über dem Meeresspiegel zu tun haben. Ein schwarz-weißes Huftier in der Nähe Flensburgs ist um das Kalb ebenso besorgt wie die braun-gefleckte Glockenträgerin am Fuße der Zugspitze.




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