Bundesregierung will Thomas Cook Kunden entschädigen

Reisepleite –


Die Bundesregierung beschloss den finanziellen Ausgleich für die durch die Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook geschädigten Kunden.

Reisen-Urlaub

Thomas Cook-Kunden können auf vollen Ausgleich ihrer Reisekosten hoffen

Steuermittel sollen Schaden-Differenz ausgleichen

Die Pauschalreisekunden des Pleite gegangenen Reiseveranstalter Thomas Cook könnten noch einmal mit einem „blauen Auge“ davonkommen. Der Bund will aus Mitteln der Steuerzahler Ausgleichszahlungen leisten in Höhe der Ausfälle, die aufgrund von ausgebliebenen Entschädigungen entstehen.

Im Prinzip steht nun der Steuerzahler dafür gerade, was der sog. Gesetzgeber versäumte. Wie auch im Fall Thomas Cook waren die Pauschalreisenden gemäß einer EU-Richtlinie gegen Insolvenz abgesichert. Allerdings ist die Schadensumme bei 110 Millionen Euro gedeckelt. Darauf beruft sich auch der Versicherer Zurich im Fall Thomas Cook. Es bestehe eine Haftungsbegrenzung eben von 110 Millionen Euro pro Geschäftsjahr und daher könne auch nicht für eine höhere Summe gerade gestanden werden. Da die Schadensumme bei der Insolvenz Thomas Cook diesen Betrag weit übersteigt, erhalten die betroffenen Kunden lediglich nur einen geringen Teil ihrer bereits bezahlten, aber nur unvollständigen oder nie angetretenen Reisen zurück.

Die Bundesregierung begründet ihren Schritt nun wegen den voraussichtlichen jahrelang geführten Gerichtsprozessen. Diese würfen große Summen an Kosten auf und dies bei „ungewissem Ausgang“. Die Pauschalreisenden gingen davon aus, dass die ausgegebenen Sicherungsscheine im Falle einer Insolvenz für eine entsprechende Absicherung sorgten. Den geschädigten Thomas Cook Kunden wolle man nun den Weg eröffnen, sich die Differenz zwischen ihrem entstandenen Schaden und der von Zurich geleisteten Zahlung ausgleichen zu lassen. Gleichzeitig wolle die Bundesregierung mit diesem Schritt die Ansprüche eines jeden einzelnen Betroffenen auf sich übertragen lassen. Damit soll eine „erhebliche Prozesslawine“ vermieden werden.

Die betroffenen Reisekunden werden gebeten, vorerst nichts zu unternehmen. Die Bundesregierung wolle Anfang 2020 weitere Informationen über die kommenden Schritte ausgeben.

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