Billigflieger befinden sich 2018 weiter im Aufwind

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Die Billigflieger befinden sich nach wie vor im Aufwind. Gesellschaften wie Ryanair, Wizz und Lufthansa haben ihre Billigflugangebote im Sommer 2018 weiter ausgebaut. Bei weitgehend stabilen Ticket-Preisen.

Billigflug-Tickets trotz Ölpreissteigerung stabil

Ryanair
Billigflieger weiter im Aufwind

„Billig ist Trumpf“. Von diesem Motto scheinen die Unternehmen der Billigflieger beflügelt zu fühlen. Im vergangenen Sommer 2018 bauten die Billigflieger-Anbieter ihr Angebot stark aus. Das zeigen vor allem die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angestiegenen wöchentlichen Starts um 35 Prozent auf 6.750 Flüge. Inzwischen wird rund jeder dritte Flug innerhalb Europas und in Deutschland der Sparte der Billigflieger zugerechnet. Die aktuellen Zahlen veröffentlichte am Donnerstag das Deutsche Zentrum für Luft- Und Raumfahrt (DLR) im Rahmen seines „Low-Cost-Monitor“.

Nachdem die Fluggesellschaften die Streckenangebote um weitere 124 ausbauten, können die Fluggäste innerhalb des Bundesgebietes mittlerweile zwischen 926 Verbindungen auswählen. Die häufigsten Abflüge von Billigfliegern zählte DLR in Düsseldorf. Wer es „am billigsten“ wollte, fand die passenden Flüge mit Abflug Memmingen und Hahn.

Billigflug-Angebote blieben weitgehend billig. Die Preise für ein Ticket waren lt. der Untersuchung im Schnitt auf gleicher Höhe wie ein Jahr zuvor. Die günstigsten Flugangebote hatten die Gesellschaften Wizz (Ungarn) und Ryanair (Irland).

Lufthansa mischt bei Billigflug-Angeboten kräftig mit

Nach der Übernahme von Air Berlin nimmt die Lufthansa im Billigflug-Segement mit ihrer Tochter Eurowings nun 48,1 Prozent Marktanteile ein. Der Anstieg der Starts alleine innerhalb einer Juli-Woche betrug gegenüber dem Vorjahr rund 25 Prozent (3.246 Starts). Eine nicht ganz so hohe Steigerung wies der Konkurrent Ryanair mit 20 Prozent (1.269 Starts) auf. „Aufsteiger des Jahres“ war die britische Fluggesellschaft Easyjet. Anteilig an der Konkursmasse Air Berlin beteiligt, konnte Easyjet das Angebot mehr als verdoppeln und brachte es auf 1.095 Starts binnen einer Woche.

Gestiegene Ölpreise schlagen nur verhalten durch

Die durchschnittlichen Ticketpreise der Billigflug-Anbieter sind angesichts der gestiegenen Ölpreise im bisherigen Herbst nur verhalten gestiegen. Im vergangenen Jahr lag die Preisspanne für die Test-Buchungen zwischen 34,12 Euro und 96,78 Euro (Wizz, Eurowings). Aktuell liegt die Spanne bei 38,46 Euro und 99,78 Euro (Ryanair, Eurowings). Wer bereits lange vor der geplanten Abreise bucht, kann sein Billigflug-Ticket mit einem „Super-Schnäppchen“ von bereits 9,99 Euro ergattern.

sonnenklar.TV


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