Autobombe Koh Samui: Thailands Tourismusbehörde fürchtet die Folgen

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Die am Freitag auf Thailands beliebter Urlaubsinsel Koh Samui detonierte Autobombe hat keine Konsequenzen für die bereits geplanten Neujahrs-Veranstaltungen (Songkran Festival). Nur wenige Touristen stornierten ihren Urlaubsaufenthalt. Dennoch fürchtet die thailändische Tourismusbehörde negative Auswirkungen.

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Trauminsel Koh Samui – Thailands Tourismusbehörde fürchtet nach Autobombe verängstigte Touristen

Über die Motive der Autobombe wird noch spekuliert

Nachdem am Freitagabend in der Parkhalle eines Einkaufszentrums auf Koh Samui ein Fahrzeug detonierte, blieb eine große Welle von Stornierungen der Touristen aus. Die geplanten Festlichkeiten anlässlich der dreitägigen Songkran Feiertage (thailändisches Neujahrsfest) werden unverändert stattfinden. Die Bombe habe lt. Bangkokpost (Montag) kurzfristig nur einen geringen Effekt auf den Tourismus, so Senee Puwasetthaworn, Präsident des Tourismusverbandes auf Koh Samui. Die meisten Urlaubsgäste haben ihre Hotelreservationen zum Songkran Fest nicht storniert.

Der Chef der Surat Thani Tourismusbehörde, Prapas Inthanonpasat, fürchtet aufgrund der Autobombe jedoch einen Schaden beim Vertrauen der Touristen in die Insel als einen sicheren Urlaubsort. In diesem Jahr werden für die Songkran Tage mindestens 20.000 Gäste erwartet. Schätzungen nach werden die Touristen rund 990 Millionen Baht (ca. 30 Mio. Euro) während ihrer langen Ferien ausgeben und ganz vorne steht die Insel Koh Samui mit rund 632 Mio. Baht (ca. 19 Mio. Euro).

Die kurz nach dem Anschlag vorgehaltene Spekulation, es könnte sich auch um eine Gasexplosion gehandelt haben, bestätigten sich nicht. Nach weiteren Untersuchungen stellten die Ermittler fest, dass es sich mit dem Fahrzeug um ein in der Provinz Sonkhla (Süden Thailands) gestohlenen Transporter gehandelt habe. Dieses Fahrzeug wurde in der Großgarage des Central Festival Einkaufszentrum abgestellt. Um ca. 22:30 explodierte die im Transporter platzierte Sprengladung und verletzte sieben Personen.

Noch rätseln die thailändischen Ermittler über die Motive des Bombenanschlags. Derzeit kursieren zwei Theorien, wobei eine Variante einen persönlichen Konflikt zwischen dem Einkaufszentrum und ehemaligen Angestellten beschreibt und die andere Version von einem politischen Hintergrund ausgeht. Favorisiert wird aktuell das Motiv Rache von ehemaligen Mitarbeitern des Einkaufszentrums. Zu einem früheren Zeitpunkt entließ das Einkaufszentrum einige Sicherheitskräfte, die aus dem tiefen Süden Thailands stammen und entsprechende Kontakte zu militanten Gruppen haben könnten.



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Bild: tarifometer24.com
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