Zapfsäulen E-Autos noch immer Mangel – Auch ein Vorteil

Energiewende –


Der äußerst schleppende Ausbau der Zapfsäulen für die von den verantwortlichen Politikern ersehnten E-Autos muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Weniger betriebsbereite E-Fahrzeuge könnten den so gut wie vorprogrammierten Black-Out in die Zukunft verschieben.

Das Stromnetz wackelt auch ohne Zapfsäulen-Ausbau schon genug

Elektroauto
Nach Black-Out fehlt auch Strom für E-Autos

Dieselfahrzeuge kamen zuerst auf die Liste und gerieten auch schon kräftig unter Beschuss. Es werden auch die Benziner folgen und derzeit steht gerade eine Bauart im Mittelpunkt der Verbots-Agenda. Der SUV. Es liegt auf der Hand. Ganz im Kampf gegen das als schädlich deklarierte Spurengas CO2 sollen die Verbrenner langsam aber sicher von der Straße verschwinden. Als biologisch astreine Alternative werden E-Mobile zur Geltung gebracht. Herstellungsprozesse für das Fahrzeug, insbesondere die Batterien und deren Entsorgung stehen jedoch kaum zur Debatte.

Anstatt Benzin oder Diesel eben Strom und hier sieht es mit den Zapfsäulen noch eher finster aus. Diese Morgendämmerung dürfte auch noch für eine ganze Weile anhalten, denn der Ausbau der erforderlichen Infrastruktur für E-Autos geht nur äußerst schleppend voran, obwohl die Bundesregierung ein riesiges Paket an Steuergeldern für die Förderung schnürte. Seit 2016 wurden von den verfügbaren Fördergeldern lediglich 80 Millionen Euro bewilligt und davon nur 12,7 Millionen Euro ausgezahlt, so die lt. BILD (Dienstag) vom Bundesverkehrsministerium angegebenen Zahlen. Dabei scheinen die Marktakteure weitaus „williger“ zu sein als es die nicht mal 13 Millionen bereits geflossene Euro zu vermitteln vermögen. Den 80 Millionen bewilligten Euro stehen inzwischen fast 310 Millionen beantragte Euro gegenüber.

Die beantragten Fördergelder entsprechen 31.742 geplante Zapfsäulen für E-Autos. Seit 2016 wurden davon lediglich 5.770 Zapfsäulen errichtet. Eine Quote von lediglich 18 Prozent.

Die größten Profiteure der als Förderung deklarierten Steuergelder sind ausgerechnet die, die es eigentlich am wenigsten bräuchten. Die Stromkonzerne. Mit 15 Millionen Euro floss der Löwenanteil der bisher ausgezahlten Fördergeldern allein an EnBW und dessen Tochter-Unternehmen.

Dennoch kann aus der schleppenden Entwicklung bei der Aufstellung der Zapfsäulen auch ein Vorteil abgewonnen werden. Die Nachfrage nach den E-Autos ist ohnehin sehr gering und die von Bundesregierung sowie der (scheinbaren) Opposition forcierte Umweltpolitik schrammt am Interesse der meisten Bundesbewohner meilenweit vorbei. Das deutsche Stromnetz wackelt auch ohne eine Flut von Strom-hungrigen E-Autos schon genug. Bei Fortsetzung der sog. Energiewende auf gleichem Kurs ist ein Blackout auf weiter Ebene vorprogrammiert und nur eine Frage der Zeit. So gerne die Stromkonzerne der Nachbarländer beinahe täglich als rettender Helfer in die Presche springen, irgendwann sind auch deren Kapazitäten ausgeschöpft und dann bleiben auch die Zapfsäulen auf „Off“.

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