Vorhaltung Braunkohlekraftwerke vom Steuerzahler finanziert

Energiepolitik-


Die Bundesregierung beschloss auf ihrer Gratwanderung zwischen Energie- und Klimapolitik die Vorhaltung von Braunkohlekraftwerken als sogenannte Reserve für den Notfall. Für die Instandhaltung kommt der Steuerzahler auf.

Windenergie

Kompromisse zwischen Klimazielen und Energiewende – Steuerzahler kommt auf

Braunkohlekraftwerke als Reserve für die nächsten sieben Jahre

Die großen Energiekonzerne haben sich scheinbar durchsetzen können. Gegen die von der Bundesregierung verfolgten Ziele der Energiewende gingen u.a. RWE und Vattenfall auf die Barrikaden. Sie fürchteten um herbe Gewinnverluste aufgrund der abgeschalteten Braunkohlekraftwerke.

Eigentlich ist es egal. Die Stromkonzerne hätten eine einmalige Entschädigung aus Mitteln des Steuerzahlers ebenso erhalten können, aber die wohl zwischen Bundesregierung und den Stromkonzernen gemeinsam erarbeitete Lösung lässt sich besser verkaufen.

Am Mittwoch segnete die Bundesregierung die Vorhaltung von acht Braunkohlekraftwerken als Reserve für die kommenden Jahr ab. Die Kraftwerke der Stromkonzerne RWE und Vattenfall gehen außer Betrieb, bleiben aber einsatzfähig. Im Jahr 2022 sollen die Kohle-Aggregate dann endgültig geschlossen werden.

Die Instandhaltung der Braunkohlekraftwerke kostet Geld und dafür muss der Steuerzahler aufkommen. Die Stromkonzerne erhalten bis zum Jahr 2022 insgesamt 1,6 Milliarden Euro, bzw. rund 230 Millionen Euro pro Jahr. Der Weg über den Fiskus war wohl unumgänglich, denn eine „Braunkohle-Abgabe“ der „Öko-Umlage“ aufzuschlagen, wäre den privaten Haushalten nur sehr schwer zu vermitteln.

Strompreisvergleich Schnellrechner Strompreise - Stromanbieter vergleichen

Postleitzahl Haushalt:


Sie kennen die Postleitzahl nicht? - Hier nach dem Ort suchen





MeinOekoTarif_728x90


Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.