Trotz teurer Ökoumlage Stromkosten sparen

Sparpotenzial Strompreise-


Trotz der verteuerten Öko-Abgaben zum Haushaltsstrom können Privatkunden kräftig an den Stromkosten sparen. Die Mehrheit der Kunden bezieht ihren Strom nach wie vor vom Grundversorger. Ein ungenutztes Sparpotenzial.

Wechsel vom Grundversorger zum alternativen Anbieter

Stromkosten sparen
Trotz Ökoumlage Stromkosten sparen
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Privathaushalte dürfen ab dem 01.01.2013 deutlich mehr Öko-Anteile zum Strom bezahlen. Die Nachricht von der Erhöhung der Ökostrom-Abgabe (EEG-Umlage) um 5,3 Cent pro Kilowattstunde (kWh) durch die großen vier Netzbetreiber, erzürnte so manches Gemüt der Kunden. Die Politik wurde „genötigt“, gravierende Mängel am Ökostrom-System zuzugeben. Allerdings sind außer Forderungen und gegenseitiges Kritisieren unter den Verantwortlichen kaum nennenswerte Ergebnisse im Sinne der privaten Stromverbraucher zu erwarten.

„Nicht ärgern – handeln!“
Der Abgabenanteil zum gesamten Strompreis-Paket trifft alle privaten Abnehmer, egal von welchem Anbieter der Strom bezogen wird. Die Stromrechnungen werden sich um rund 60,- Euro netto erhöhen (bei 3.500 kWh Jahresverbrauch), allerdings nur, wenn der Kunde „tatenlos zusieht“.

Bereits Anfang des Jahres stellte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) fest, dass zu diesem Zeitpunkt lediglich rund 10 Prozent der Haushalte einen als Ökostrom deklarierten Tarif im Vertrag stehen hätten. Gleichzeitig stellte DIW bei den Stromkunden eine überwiegend skeptische Haltung gegenüber „Öko“ fest, obwohl dem Begriff eine hohe Wertschätzung entgegen gebracht wurde. Ausschlaggebend wäre jedoch die sehr geringe Wechselbereitschaft gewesen, die bei den Analysen zum Vorschein kam.

Im Endeffekt könnte man es als „völlig egal“ bezeichnen, ob der Stromanbieter auf das Etikett „Öko-Strom“ stehen hat oder nicht. Das („Reiz-„) Thema Erneuerbare Energien betrifft alle. Die Umlagen werden bis zu jeder Endkundenrechnung durchgereicht. Dennoch liegt es am Privatkunden selbst, ob die Erhöhung der Öko-Umlagen auf die Endsumme voll durchschlägt oder nicht.

Enormes Sparpotenzial kaum genutzt
Immerhin beziehen rund 85 Prozent der Deutschen Haushalte nach wie vor ihren Strom vom Grundversorger. Zu diesem Schluss kommt der unabhängige Energieversorger FlexStrom. Zu den sog. Grundversorgern zählen u.a. die großen Energie-Konzerne und die lokalen Stadtwerke. In der Regel sind die Angebote der alternativen Energieversorger erheblich preiswerter als die „alteingesessenen“ Lieferanten.

Für den Kunden reicht das Absenden des Antrags
Der Wechsel des Stromanbieters funktioniert in aller Regel reibungslos. Schon alleine der Wettbewerb im liberalisierten Strommarkt motiviert die unterschiedlichen Alternativ-Versorger, dazu mit einem besonderen Wechsel-Service für die potenziellen Kunden zu glänzen. Meist reicht zum Stromanbieterwechsel der Antrag (die „Bestellung“) des ausgewählten Tarifs aus. Der Kundenservice leitet die notwendigen Schritte ein, um den „fliegenden Wechsel“ zu ermöglichen. Dazu gehört auch die Kündigung beim Grundversorger.

Unterbrechungsfreier Wechsel
Eine Unterbrechung der Stromversorgung ist durch den Gesetzgeber unterbunden. Die besondere „Last“ der Versorgungssicherheit liegt stets beim Grundversorger. Darüber hinaus ist auch kein Installationsaufwand notwendig. Der Stromanbieterwechsel wird quasi nur auf Papier vollzogen.

Angebotene Preisgarantien
Alternative Stromversorger bieten in der Regel eine Preisgarantie an, die für 12 oder sogar 24 Monate den Strompreis festlegt. Umgekehrt wird die Mindestvertragslaufzeit in der Regel ebenso lange festgesetzt. Verständlich dass die Preisgarantien für den „nackten“ Strompreis gelten und nicht für ggfs. wiederholt angehobene Umlagen, bzw. Abgaben. Diese „Gebühren“ müssen vom Versorger letztendlich in eigener Verwaltung durchgereicht werden.

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