Strompreise zeigen Konsumenten als Melk-Kühe auf

Energie-Politik-


Das Regelwerk der EEG-Umlage und die von der Politik geduldete Willkür der Privatwirtschaft zeigen wieder einmal auf, dass Konsumenten lediglich als Melk-Kühe gehalten und verwendet werden.

Melk-Kühe

Willkürliche Strompreisgestaltung mit Unterstützung durch EEG

Für die Konsumenten gehen die Preise automatisch immer nach oben

Dass für die sogenannte öffentliche Hand wie auch der offiziellen Privatwirtschaft die Konsumenten als ihre leibeigenen Melk-Kühe gehalten werden, ist ein längst offenes Geheimnis. Politik und Wirtschaft vollziehen Hand in Hand ein reibungsloses Spiel, um der produktiven Masse das nicht vorenthaltene Geld so oft und umfangreich wie möglich wieder aus der Tasche zu ziehen.

Offenkundig wird dieser Feldzug gegen die produktive Bevölkerung und zahlreichen Wahlurnen-Gängern wiederum mit den zu erwartenden Anhebungen der Strompreise im kommenden Jahr 2019. Rund 430 Stromversorger im Bundesgebiet kündigten eine Anhebung ihrer Strompreise an. Im Durchschnitt kommen auf die Haushalte 1,5 Cent pro kWh Aufpreis zu. Ein Batzen, der um rund 600 Millionen Euro überdimensioniert ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Grünen-Bundestagsfraktion beauftragte Studie, so die Saarbrücker Zeitung am Montag. Der von den Stromversorgern angebotene Strom wird demnach schlicht zu teuer verkauft. Die Einkaufspreise im Stromgroßhandel ließen lt. dieser Studie eine Preisanhebung von lediglich 1 Cent pro kWh zu. Da der Strombedarf der Haushalte ziemlich genau bekannt ist, lässt sich auch der überzogene Preis leicht ermitteln. Bei ca. 120 Milliarden kWh Stromverbrauch pro Jahr ergibt dies zum Aufpreis einen überzogenen Anteil von rund 600 Millionen Euro.

In Verbindung mit der EEG-Umlage stehen die Konsumenten automatisch als Verlierer des „großen Spiels“ fest. Egal, ob die Großhandelspreise nach oben gehen, oder eben abrutschen, für die Strom-Endkunden gehen die Preise nach oben. Fallen die Großhandelspreise, dann sorgt die EEG-Regelung für den Ausgleich der größeren Differenz zur Vergütung an die Ökostrom-Erzeuger. Steigen die Strompreise am Großhandel, dann liegt die Weitergabe an die Konsumenten ohnehin auf der Hand. Steigende Großhandelspreise werden einfach mal etwas gestreckt und fallende Großhandelspreise mit Zurückhaltung verrechnet.

Dass sich nun die Grünen über dieses Gebaren der Strompreis-Handhabe der privaten Unternehmen brüskieren, ist einfach nur scheinheilig. „Eiskugel-Trittin“ und Konsorten sorgten schließlich für den ausgiebig genutzten Spielraum.

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