SolarWorld von US-Gericht zur Zahlung Schadenersatz verdonnert

PV-Branche-


Der Bonner Solarhersteller SolarWorld ist von einem US-Gericht zu einer Zahlung von gut 790 Millionen Euro an das US-Unternehmen Hemlock verdonnert worden. Der einbrechende PV-Markt hinterlässt tiefe Spuren.

SolarWorld will das Urteil des US-Gerichts nicht akzeptieren

Solarmodule
Deutsche Solarbranche im Abwärtsstrudel

Der seit Jahren anhaltend massive Einbruch in der deutschen Photovoltaik-Branche beschäftigt auch die Justiz in den USA. Ein Gericht in Michigan verdonnerte den Solarmodul-Hersteller SolarWorld zu einer Zahlung von 585 Millionen US-Dollar plus 208 Millionen Dollar Zinsen an das US-Unternehmen Hemlock, ein Zulieferer für Silizium.

Das US-Unternehmen verklagte die Konzerntochter „Deutsche Solar“ auf Schadenersatz verklagt. Es handelt sich um ausgehandelte Liefer- bzw. Abnahmeverträge für Silizium. Diese Vereinbarung wurde bereits vor Jahren getroffen, in Zeiten der Solar-Hochkonjunktur. Das Problem: Die Lieferverträge umfassten einen Zeitraum von 10 Jahren und zwischenzeitlich ist das Fundament der Solarbranche in der Bundesrepublik völlig weggebrochen. SolarWorld strebte neue Lieferbedingungen an. Hemlock besteht jedoch auf das Beibehalten der laufenden Verträge.

Das letzte Wort ist mit dem Urteil des Richters noch nicht gesprochen worden. SolarWorld will gegen die Entscheidung vorgehen und zweifelt an, dass die Forderungen des erstinstanzlichen Urteils aufgrund „einer nicht bestehenden Durchsetzbarkeit von Ansprüchen seitens Hemlock“ in der Bundesrepublik zum Tragen kommen.

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