Netzausbau stockt: Bundesgebiet in 2 Windkraftzonen teilen

EEG-


Die Stromversorgung via Windenergie soll in der Bundesrepublik künftig innerhalb von zwei Windkraftzonen erfolgen. Der Netzausbau kommt dem Ausbau der regenerativen Energien nicht nach.

Stromnetzentlastung durch zwei Windkraft-Zonen

Windenergie
Strom aus Windkraft soll vor Ort bleiben

Die Stromnetze drohen durch den zu schnellen Ausbau der regenerativen Energien überlastet zu werden. Die Windparks wachsen wie Pilze aus dem Boden, aber die notwendigen Stromleitungen für den Ab- und Weitertransport der Stromenergie fehlen noch „hinten und vorne“.

Die Bundeskanzlerin, der Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich nach SPIEGEL-Informationen bei ihrem Treffen nun darüber geeinigt, das Bundesgebiet in zwei Zonen aufzuteilen. Innerhalb der Zone 1 soll ein Großteil der jährlich 2800 Megawatt neuer Windkraftleistung erzeugt werden. In der Zone 2 soll der Ausbau der Windkrafträder gegenüber dem Ausbau der vergangenen drei Jahre um rund ein Drittel reduziert werden, um die Belastung der Stromleitungen auf Niveau zu halten. In die Zone 2 fallen Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen, Hamburg und Hessen, sowie Randgebiete Nordrhein-Westfalens.

Zwei Windkraftzonen sowie der forcierte Ausbau von Biomasse-Anlagen sind weitere Bausteine des neu entworfenen EEG. Am Mittwoch sollen die Vorschläge ins Bundeskabinett eingebracht werden.

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