Hohe Strompreise spalten Gesellschaft zum Thema Energiesparen

Stromspar-Maßnahmen-


Deutschland hat sich im europäischen Vergleich eine Spitzenposition in den Stromkosten für die Endverbraucher „erkämpft“. Damit das internationale Ruhmesblatt möglichst lange hoch gehalten werden kann, sind die Haushalte, mehr oder weniger unfreiwillig, zu entsprechenden Einsparmaßnahmen gezwungen. Welche Stromspar-Potenziale ausgeschöpft werden, hat die CreditPlus Bank in Erfahrung gebracht.

„Not macht erfinderisch – Zur Not auch asketisch“

Energiesparen
Sparmaßnahmen aufgrund Strompreiserhöhungen

Deutschlands vielerorts bewunderter und teils auch beneideter Ehrgeiz, aus den Dingen mit möglichst geringem Aufwand das Meiste herauszuholen, basiert immer mehr auf „alte Klischees“ statt auf gern hinter den Kulissen versteckt gehaltenen Tatsachen. Egal ob es sich um die Steigerung der Produktivität handelt oder um eine andere Sparte, bei der Deutschland international eine wirtschaftliche Spitzenposition erreichen könnte, die Lorbeeren kassieren nur wenige und die Mehrheit bleibt im Hintergrund und hat den Preis dafür zu zahlen.

So sind auch Deutschlands Bemühungen, die Führungsrolle zu den Entwicklungen der alternativen Energien weiter auszubauen, unbestritten. Der Nebeneffekt von Strompreisen auf europäischem „Spitzen-Niveau“ wird dagegen als „Kollateralschaden“ abgehandelt, den wohl oder übel die Endverbraucher, sprich die breite Masse zu bezahlten haben. Die drastischen Strompreiserhöhungen im Januar 2013 sind das jüngste und vorerst auch eindrucksvollste Beispiel zu der Kooperation zwischen Bundesregierung und Energiewirtschaft.

Den „Klauen“ einer Öko-Umlage kann kein Haushalt entkommen. Der pauschale Preisaufschlag von knapp 5,3 Cent pro Kilowattstunde (kWh) ist in die Rechnung eines jeden Stromanbieters mit eingeflochten. Dennoch bleiben dem Endkunden Möglichkeiten offen, aus seiner scheinbar ausweglosen Position heraus ein paar Schritte in jede Richtung zu unternehmen. Dazu gehört z.B. der Wechsel des Stromlieferanten, der eben gegenüber dem lokalen Grundversorger um ein paar Cent günstiger sein könnte, oder eben auch durch aktive „Handarbeit“ den Stromverbrauch in den eigenen vier Wänden merklich abzusenken. Das Einsparpotenzial durch bewußtem Umgang mit den Verbrauchern ist meist größer als gedacht. Eine andere Maßnahme ist die Umschichtung. Wenn Strom mehr kostet, muss eben an einem anderen Ende gespart werden.

Wie die deutsche Bevölkerung auf die Strompreisanhebungen zu Jahresbeginn reagierte und welche Gegenmaßnahmen eingeleitet wurden, wollte die CreditPlus Bank genauer wissen. Das Kreditinstitut beauftragte IPSOS im Rahmen des „Verbraucherpreisindex Februar 2013“ zu einer Umfrage, um den eingeleiteten Maßnahmen der deutschen Bürger auf „die Schliche“ zu kommen.

Sparen durch Strom Einsparen
Demnach versucht mit 54 Prozent der Befragten über die Hälfte, den erhöhten Stromkosten mit Einsparmaßnahmen zu begegnen. Dabei wird jedoch der Erhalt des gegenwärtigen Lebensstandards als Limit gesetzt. Auffällig war der Zuspruch dieses Sparkurses von der älteren Jahrgangsstufe ab 55 Jahre sowie der Frauen. Ein Drittel will sich darum bemühen, die gestiegenen Energiekosten durch die Beschaffung moderner Haushaltsgeräte zu kompensieren, auch wenn für den Einspareffekt eine längerfristige Zeit einkalkuliert werden muss. Mit dem Gedanken von Neuanschaffungen spielt besonders die Gruppe mit einem Haushaltseinkommen ab 3.500,- Euro pro Monat. 42 Prozent würden sich Neugeräte anschaffen wollen, die eine bessere Effizienz zur Energie aufweisen als die Altgeräte.

Ansprüche werden zurück gedreht
Rund 25 Prozent der Befragten fühlen sich aufgrund der gestiegenen Strompreise dazu genötigt, den Lebensstandard durch den Verzicht an einem anderen Ende zu senken. Geopfert werden demnach in den Haushalten mit sog. Geringverdienern der Konsum von Waren oder verschiedene Aktivitäten in der Freizeit. Diesen Weg der Einschränkungen gehen 40 Prozent der Haushalte mit einem durchschnittlichen Monatseinkommen von weniger als 1.500,- Euro.

„Strom-Vorsorge“ scheint in Mode zu kommen
Da die letzte Strompreisanhebung noch längst nicht das Ende der Fahnenstange darstellte, legen sich von den befragten Bürgern 25 Prozent Geld beiseite, um die kommenden Verteuerungen abfedern zu können.

Einen etwas größeren Umfang, wie zum Beispiel die Anschaffung von energiesparenden Energie-Fenstern, würden sich nur 12 Prozent der Befragten leisten. In der Gruppe der „Normalverdiener“, mit einem monatlichen Haushaltseinkommen (netto) zwischen 1.500,- und 2.500,- Euro, würden 15 Prozent sogar einen Kredit aufnehmen wollen, um die Energiesparmaßnahmen umsetzen zu können.

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