Fertigstellung Nord-Süd-Stromtrasse um drei Jahre verzögert

Erneuerbare Energien-


Der Netzausbau für den Transport der neu gewonnenen Strom-Energie aus regenerativen Quellen wird in der Bundesrepublik noch ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen. Die Fertigstellung der Nord-Süd-Stromtrasse dürfte voraussichtlich um drei Jahre verzögert werden.

Viel Energie, aber keine Wege zum Transport

Grundversorger
Statt Freileitungen nun unterirdisch verlegt

Die geplante Stromtrasse von Nord nach Süd wird nach neuen Einschätzungen der Bundesnetzagentur erst im Jahr 2025 fertiggestellt sein, so die Süddeutsche Zeitung. Grund dafür sei hauptsächlich die nun überwiegend unterirdisch zu verlegende Stromtrasse. Die setze „umfangreiche Neuplanungen“ voraus.

Eine überirdische Verlegung der Haupt- und Nebentrassen für den Transport der aus Windkraftanlagen gewonnenen Energie wurde Ende 2015 von der Bundesregierung verworfen. Mit der unterirdischen Leitungsverlegung bestehe in der Bevölkerung eine höhere Akzeptanz. Der Preis: Weitaus höhere Kosten und Verzögerungen bis zur Fertigstellung. Die Haupttrasse vom Norden der Bundesrepublik bis nach Bayern und Baden-Württemberg verzögert sich um voraussichtlich 3 Jahre. Die Leitungen für den „Korridor A“ von Emden bis Osterath (Nordrhein-Westfalen) sowie die Weiterführung nach Philippsburg (Baden-Württemberg) wird anstatt 2019 nun erst im Jahr 2021 fertiggestellt werden können.

Im Jahr 2022 soll nach derzeitigem Planungsstand das letzte Atomkraftwerk vom Netz gehen.

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