Erhöhung EEG-Umlage 2014: Neuer Rekordwert mit 6,24 Cent

EEG-Kosten 2014-


Auf die Privathaushalte wird ab 2014 eine EEG-Umlage in Höhe von 6,24 Cent pro kWh zukommen. Die Übertragungsnetzbetreiber haben ihren Taschenrechner gezückt und die Einspeisevergütungen sowie die Börsenerlöse ausgerechnet. Der Verbraucher muss nächstes Jahr einen knappen Cent drauflegen und rund 50,- Euro mehr für Stromkosten abzwacken.

EEG-Kosten

Windräder für den effektiven Antrieb der Stromkosten

Die Planer von EEG haben den „Not-Aus“ vergessen

Eine erneute Erhöhung der Stromkosten aufgrund einer gestiegenen Öko-Umlage ab 2014 galt längst als gesichert. Lediglich der Betrag galt als noch spekulativ und wurde „irgendwo“ zwischen 6 und 7 Cent pro Kilowattstunde (kWh) eingeordnet. Die Höhe der EEG-Umlage ab 2014 beträgt 6,24 Cent pro kWh. Das gaben am Dienstag die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) bekannt.

Öko-Umlage ab 2014 mit knapp 1 Cent Aufschlag

Somit steigt die derzeitige EEG-Umlage von 5,277 Cent pro kWh um einen weiteren knappen Cent an. Basis für den Anhebungsbetrag ist die von den ÜNB prognostizierte EEG Einspeisevergütung in Höhe von 21,5 Milliarden Euro für das Jahr 2014. Dazu werden an der Strombörse Vermarktungserlöse in Höhe von 2,2 Milliarden Euro erwartet. Der Hauptbestandteil der EEG-Umlage errechnet sich aus der Differenz der prognostizierten Einspeisevergütungen und den Vermarktungserlösen.

Hieraus wird ersichtlich, dass sinkende Strompreise an der Börse zu einer steigenden EEG-Umlage führen. Wird der Strom im „Großhandel“ billiger, so muss der Verbraucher mehr dafür bezahlen.

Mit der neuen Anhebung der EEG-Umlage werden auf die Haushalte im Schnitt rund 40,- Euro Mehrkosten pro Jahr zukommen. Der Staat verdient aufgrund der Mehrwertsteuer gewöhnlich mit. Zu einem weiteren Aufschlag kommt es voraussichtlich durch die Anhebung der Netzentgelte. Zahlreiche Firmen in Deutschland können sich von diesem Entgelt befreien lassen und auch von besonderen Tarifstaffeln profitieren. Die Differenzen werden auf die Allgemeinheit verteilt, sprich Privathaushalte und nicht privilegierte Unternehmen, u.a. Mittelstand und Kleinbetriebe.

Das sich selbst hochtreibende Kostenprinzip EEG- und Öko-Umlage dreht sich ungebremst weiter. Die Politik schuf ein Preismodell, welches einmal gestartet, durch die „Sonnenenergie“ Jahr für Jahr höhere Kosten beschert und privilegierte Unternehmen gleichzeitig entlastet.

Offenbar scheut sich die Bundesregierung dem diktierten selbst entworfenen EEG-Prinzip mit Gegenmaßnahmen und Reformen zu begegnen. Der Geist will nicht mehr in die Flasche zurück.

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