Energiewende: ThyssenKrupp warnt vor politischen Fehlentscheidungen

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Die Energiewende samt der anfallenden Öko-Umlage würde den Stahlkonzern ThyssenKrupp in die roten Zahlen werfen, sollte für das stromintensive Unternehmen keine Sonderregelung gelten. Konzernchef Heinrich Hiesinger warnte vor falschen politischen Entscheidungen zu den Fragen der EEG-Umlage.

Stahlindustrie

Der Stahlkonzern blickt aufgrund der EEG-Umlage in eine tiefschwarze Zukunft

Wegfall von Umlage Privilegien würde ThyssenKrupp den Gewinn kosten

Die EEG-Umlage provozierte einen weiteren Warnschuss aus den Reihen der deutschen Wirtschaft. Der Stahlkonzern ThyssenKrupp sieht Schwarz für seine Zukunft im europäischen Stahlgeschäft. Besonders der Standort Deutschland sei durch die steigenden Kosten der Energiewende stark gefährdet.

Der Chef von ThyssenKrupp, Heinrich Hiesinger, erklärte gegenüber der Rheinischen Post (RP) (Samstag), dass die Entscheidungen nun nicht mehr in den Händen des Unternehmens lägen. Die Politik sei nun dazu aufgefordert, „der Stahlindustrie verlässliche Rahmenbedingungen“ zu geben, so Hiesinger. Im vergangenen Jahr habe der Stahlkonzern 85 Millionen Euro an die Öko-Umlage gezahlt. Sollte für ThyssenKrupp die vollständige Ökostrom-Umlage gelten, so bedeutete dies eine Belastung von 350 Millionen Euro. Dieser Betrag übersteige den Verdienst aller ThyssenKrupp-Stahlwerke in Europa. Im Geschäftsjahr 2012/2013 habe der Konzern vor Zinsen und Steuern lediglich 62 Millionen Euro verdient.

Wenn in „Sachen Ökostrom“ die falschen Entscheidungen getroffen werden, egal ob in Berlin oder in Brüssel, so würde dies den Stahlstandort Deutschland in Gefahr bringen, so der ThyssenKrupp-Chef.

Der Stahlkonzern beschäftigt derzeit rund 157.000 Mitarbeiter, davon ca. 28.000 in den europäischen Stahlwerken.

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