EEG-Anpassung: Für Stromgewinnung mehr Biomasse

Erneuerbare Energien-


Der „große Wurf“ war es wieder einmal nicht. Für die erneute EEG-Anpassung einigten sich die regierenden Parteien auf ein größeres Gewicht auf Biomasse. Der Windkraftausbau soll gedrosselt werden, damit die Stromnetze nicht überlastet werden.

Seehofers Wunsch wurde erfüllt: Für Stromgewinnung mehr Biomasse

Windenergie
Windkraftausbau kommt in die Warteschleife

Offenbar verliefen die Verhandlungsgespräche der Koalitionsspitzen für die erneut angepassten Vorgaben der EEG alles andere als glatt. CDU, CSU und SPD wiesen eine Menge Reibungspunkte auf. Am Ende setzte sich CSU-Chef Seehofer durch. Sein Wunsch, für die Stromgewinnung einen größeren Schwerpunkt auf Biomasse zu legen, wurde erfüllt.

Künftig soll die Grenze für den Ausbau der Stromgewinnung aus Biomasse nicht mehr bei 100 Megawatt (MW) verbleiben, sondern in den folgenden drei Jahren auf 150 MW und im Anschluss auf 200 MW angehoben werden. Ein Wunschziel der CSU, aber für die SPD ein Dorn im Auge. Die Stromgewinnung aus Biomasse ist erheblich teurer als z.B. Windkraft. Wirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel wies auf die erheblichen Mehrkosten für die Stromkunden hin.

In den kommenden Jahren soll der Ausbau von Windkraftanlagen gedrosselt werden, um vor allem im Norden der Bundesrepublik die Stromnetze nicht zu überlasten. Die EU hat ohnehin schon mit Konsequenzen gedroht, sollte das „Treiben“ rund um die Erneuerbaren Energien im Bundesgebiet so weitergeführt werden.

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