Rösler will sich der Energiewende intensiver widmen

Energiewende-

Bundeswirtschaftsminister Phillip Rösler (FDP) will sich dem Thema Energiewende intensiver widmen als zuvor und dies zu seinem neuen Mittelpunkt ausgestalten.

„Energiewende ist von historischer Dimension“

Philipp Rösler
Bundeswirtschaftsminister
Dr. Philipp Rösler

Rösler bezeichnet die Energiewende als „eine Aufgabe von historischer Dimension“ und erklärt in Bild am Sonntag, dass das Umweltthema neben der Euro-Krise das wichtigste Thema sei. „Das Haus“ solle nun vom FDP-Chef auf die neue Aufgabe ausgerichtet werden.

Insgesamt soll ein 40-köpfiges Team zusammengestellt werden, das die „Abteilung Energiepolitik des Ministeriums“ deutlich verstärken soll.

Dafür werde man bis 2018 befristete 20 neue Stellen schaffen und von der Bundesnetzagentur (BnetzA) weitere 20 vorhandene Stellen übertragen. Eine der Hauptaufgaben des neuen Teams wäre die Koordinierung der Energiewende.

Neuer intensiver Aufgabenbereich für Rösler?

Lobenswert viel Anzeichen für Engagement zum viel diskutierten Umweltthema Energiewende.
Das „wichtigste Thema neben der Euro-Krise“ sei für den Wirtschaftsminister die Umsetzung der gesteckten Ziele, Deutschlands Atomkraftwerken den Garaus zu machen. Gleichzeitig will der Parteikollege Lindner dem EEG-Gesetz an den Kragen gehen.

Sollte sich Rösler zum Thema Euro-Krise zeitweise zu weit aus dem Fenster gelehnt haben? Seine jüngst geäußerte Enttäuschung über die nicht vorhandenen Fortschritte Griechenlands und die Verkraftbarkeit eines Euro-Austritts der Helenen, könnte auf Verdruß gestossen sein.

Der Leim für die Regierungskoalition CDU/FDP besteht jedoch aus der „gemeinsamen Befürwortung“ der globalen Rettungsaktionen wie ESM und Fiskalpakt. Die Forderung eines Griechenlandaustritts stellte womöglich ein zu starkes Lösungsmittel dar. Das Thema Umweltschutz und Energiewende bietet ausreichend viel Beschäftigung.

Bild: FDP/wiki – Lizenz: Creative Commons (CC)

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