Öko-Umlage beschert Staat Milliarden Einnahmen

Strompreise Energiewende-


Die Strompreisanhebungen ab 2013 entlasten die Industrie, belasten die Endverbraucher und erfreuen ganz besonders die Staatskasse. Nachdem die Privathaushalte nicht nur für das „Konstrukt Energiewende“ aufzukommen haben, dürfen sie dem Fiskus aufgrund der Mehrwertsteuer zu einer sprudelnden Geldquelle verhelfen.

Energiewende lässt Endverbraucher doppelt aufkommen

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Doppelte Rechnung für Haushalte
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Wenn es um Nettopreisanhebungen von Waren oder Dienstleistungen für den Endverbraucher geht, steht unabhängig stets ein „Dritter“ als strahlender Gewinner da. Der Staat und seine Mehrwertsteuer (bzw. Umsatzsteuer).

Mit der Einführung der EEG-Umlage und ihrer einleitenden Überschrift „Energiewende“ hat sich der Bund eine indirekte Geldquelle geschaffen, die stets an die Preisanhebungen der beteiligten Unternehmen gekoppelt ist. So kommt es auch, dass der Fiskus mit den zum Jahreswechsel angehobenen Strompreisrechnungen seine Pforten für den zu erwartenden Geldsegen weit öffnen wird.

Steuermehr-Einnahmen auf den ersten Blick
Die mit 2013 verteuerten Stromkosten liegen in der EEG-Umlage zugunsten der Netzbetreiber begründet. Die Unternehmen werden vom Öko-Anteil der Netzentgelte entlastet und als „Ersatz“ stehen die Endverbraucher für die angehobenen Kosten gerade. Ab 2013 werden auf die
Stromrechnungen netto 5,3 Cent pro Kilowattstunde (kWh) draufgeschlagen.

Der Staat kassiert mit dem Aufschlag von 19% Mehrwertsteuer beim Endverbraucher automatisch mit und dürfte sich für das kommende Jahr Mehreinnahmen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro freuen. Unter Berufung auf die Berechnungen von Günter Reisner (CDU), Energieexperte Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, berichtete die BILD (Montagsausgabe) von rund 41 Millionen Haushalten in Deutschland, die 2013 mit einer durchschnittlichen Preisanhebung von 13 Prozent zu rechnen haben und somit um fast 17,8 Milliarden Euro mehr für Strom zu bezahlen hätten. Darauf hin werden zusätzlich rund 3,4 Milliarden Euro Mehrwertsteuer kassiert.

Mehreinnahmen für den Staat auf den zweiten Blick
Der direkte Aufschlag von Mehrwertsteuern auf den Strom-Nettopreis ist noch mit einem Blick auf der Stromrechnung ersichtlich. Nicht sichtbar jedoch sind die Folgen von erhöhten Strompreisen, die Firmen und Unternehmen, auch in der Produktion dazu zwingen, die Preise für ihre Produkte entsprechend anzupassen. Besonders stromintensive Produkte, angefangen vom Herstellungsprozess, über den Transport, bis hin zur gekühlten Lagerung für den Endverkauf, werden einen entsprechenden Preisaufschlag erhalten. Die gekoppelte Mehrwertsteuer zieht „natürlich“ unvermindert mit.

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