Zum Wochenende geglättete Wogen an den Heizölmärkten

Heizölmarkt September 2015-


Zum Wochenende gingen die Preise für Heizöl um weitere rund 35 Cent / 35 Rappen pro 100 Liter nach oben. Das Statement der Europäischen Zentralbank sorgte für einen etwas schwächeren Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar und im „Hintergrund“ zogen die Rohölpreise etwas an.

Ölförderung

Geglättete Wogen für Heizölmärkte am Freitag – Ausklang der Woche mit leichten Zuschlägen

EZB wirkte etwas hilflos – Euro rutschte etwas ab

Die äußerst unruhige Handelswoche endet für die Heizölmärkte mit etwas geglätteten Wogen. Der Zuschlag um rund 35 Cent / 35 Rappen pro 100 Liter am Freitag ist den etwas abgerutschtem Euro sowie den leicht angezogenen Ölpreisen zu verdanken.

Am Freitag laufen die Preise der Ölsorten Brent (Nordsee) und WTI (USA) allerdings in entgegengesetzte Richtungen. Brent zog bis zum frühren Freitagnachmittag um rund 0,44 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) an, während WTI um rund -0,48 Dollar nachließ und nun für 46,39 Dollar gehandelt wird.

Der Euro rutschte unter die Marke von 1,12 US-Dollar ab. Das am Donnerstag vom EZB-Chef Mario Draghi vorgetragene Protokoll der EZB-Ratssitzung wirkte etwas hilflos. Die eigentlich als miserabel zu beschreibenden Konjunktur- und Inflationswerte im Nacken, blieb dem obersten Währungshüter der Eurozone nichts anderes übrig als an den niedrigen Zinssätzen festzuhalten. Zusätzlich bekräftigte Draghi die vermeintliche Tatsache, weitere Maßnahmen gegen niedrige Inflationsraten und eine schleppende Konjunktur parat zu haben. Die EZB hält sich die Option offen, die bis zum September 2016 laufenden Anleihen-Ankäufe einfach zu verlängern.

Hintergründig ließ die EZB durchklingen, dass die anvisierten Anleihekäufe für monatlich 60 Milliarden Euro nicht zu einfach realisiert werden können. Letztendlich braucht es für das „frisch gedruckte“ Geld auch willige Anleihe-Besitzer, die ihre Papiere gegen Geld eintauschen wollen. Ein eher schleppender Umsatz dürfte auch der Grund sein, warum die EZB ihr selbst verordnetes Limit von höchstens 25 Prozent Marktanteil einer bestimmten Anleihe auf 33 Prozent erhöhte.

Angesichts derart „souveräner“ Geldpolitik erlitt der Euro umgehend Schwächeerscheinungen.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 04. September 2015, 13:30 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg bis zum frühen Freitagnachmittag um +0,44 US-Dollar auf 51,24 US-Dollar pro Fass (159 Liter) an. Der durchschnittliche Heizölpreis betrug am Freitag rund 57,13 Euro pro 100 Liter und lag damit um rund +0,35 Euro, bzw. +0,35 Franken über dem Preis zum Handelsschluss am Vortag.
Der Euro notierte bei 1,1139 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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