Zeichen im Rohölmarkt und Devisenmarkt stehen günstig für Heizölkunden

Heizölmarkt April 2015-


Am Mittwoch standen die Zeichen aus dem Rohölmarkt und dem Devisenmarkt für Heizölkunden gleichzeitig günstig. Nachlassende Rohöl-Notierungen und ein etwas auftreibender Euro bescheren zum Tage-Einstand einen um rund 1,20 Euro (pro 100 Liter) günstigeren Heizölpreis.

Geopolitische Problemzone Nahost ohne Einfluss auf Rohölmärkte

Ölförderung
Die Finanzmärkte verhalten sich eigentlich widersinnig

Die Krise zwischen Saudi Arabien und Jemen wird angeheizt durch die „Hilfsbereitschaft“ des Irans für Jemen und den „Kompensationsabsichten“ der USA gegen den Iran. Vermeintliche Waffenlieferungen aus Teheran gen Jemen, gegen den Erz-Rivalen Saudi Arabien, werden von Washington mit der Entsendung von Flugzeugträgern „vorsorglich“ beantwortet. Mit Saudi Arabien, Jemen und Iran handelt es sich um „hochgradige“ Ölexport-Länder. Die USA mischen als Schiefer-Öl Lieferanten inzwischen ebenfalls mit und die Bestrebungen der militärischen Supermacht weisen auf eine gewünschte Ausweitung der unmittelbaren Markt-Einflüsse (-Bestimmung) hin. Die Situation im Nahen Osten wird eher eingeheizt als abgekühlt, aber die Rohölpreise fallen dennoch.

In der Eurozone hängt Griechenlands Zukunft nur noch an einem künstlichen seidenen Faden. Derzeit steht offen, ob Athen die derzeitige Konstellation innerhalb der Währungsgemeinschaft über den Mai hinaus beibehalten wird. Die nach oben geschossenen Renditen Griechischer Anleihen kurzer Laufzeit bei gleichzeitig fallenden Zinsen für deutsche Anleihen zeigen deutlich, dass ein Scheitern Griechenlands in der Eurozone durchaus ein ordentliches Erdbeben auslösen kann. Mit der nach Außen hin gezeigten Gelassenheit der Euro-Teilnehmer scheint es sich wohl nur um vorgeschobenen Optimismus zu handeln. Desaströse Erschütterungen sind trotz der Verschiebung des gigantischen Schuldenbergs weg von den Banken, hin zu den Steuerzahlern noch durchaus möglich. Der Euro steigt aber dennoch.

Rohölpreise auf dem Rückzug und ein leicht gestiegener Euro, trotz scheinbar widersprüchlicher Hintergründe, bringen den Heizölkunden am Mittwoch einen deutlich günstigeren Heizölpreis ein.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise am 22. April 2015

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel am Mittwoch bis 10:30 Uhr um -0,59 US-Dollar auf 61,52 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Heizöl startete mit einem Preis in Höhe von 63,33 Euro pro 100 Liter in den Mittwoch und somit um rund -1,20 Euro, bzw. -1,20 Franken günstiger als zum Handelsschluss am Vortag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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