US-Arbeitsmarkt und EZB sorgten für gestiegene Heizölpreise

Heizölmarkt November 2014-


Die Rohölpreise sanken auch zum Wochenausklang weiter ab, doch die EZB und die US-Arbeitsmarktdaten machten den Heizölkunden einen Strich durch die Rechnung.

EZB und US-Arbeitsmarkt stießen den Euro abwärts

Ölförderung
Heizölkunden vom schwachen Euro benachteiligt

Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, schuf bereits am Donnerstag für die Gemeinschaftswährung einen noch weicheren Untergrund. Eine Billion Euro stehen konkret als eine weitere Geldflutung in Aussicht. Die neue Liquiditäts-Schwemme soll in Form von Ankäufen von Staatsanleihen in die Finanzmärkte gepumpt werden. Diese Maßnahmen heften den Eurokurs-Entwicklungen ein negatives Vorzeichen an.

Am Freitag wurden in den USA die Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Eine Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent im Oktober ist ein überraschender Tiefstand. Für den Dollar sind solche Informationen reinste Kraftnahrung.

Der Euro stürzte ab und der ungünstige Wechselkurs gegenüber den US-Dollar fing die gleichzeitig gefallenen Rohölpreise mehr als nur ab. Die Heizölpreise gingen mit einem Durchschnittlichen Aufschlag um 50 Cent / 50 Rappen pro 100 Liter ins Wochenende.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel im Laufe des Freitag auf 82,40 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Gegenüber den Donnerstag legte der durchschnittliche Heizölpreis (Durchschnittspreis 73,95 Euro pro 100 Liter) um rund +50 Cent bzw. um +50 Rappen pro 100 Liter zu.

Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2014

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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