Ukraine-Konflikt: Heizölpreise Ende August mit finalen Preisaufschlag

Heizölpreise Ende August 2014-


Die Heizölpreise schließen den Monat August final mit einem weiteren Aufschlag von durchschnittlich 10 Cent / 10 Rappen pro 100 Liter ab. Neben den anziehenden Preisen aufgrund erhöhter Bestell-Nachfrage nahm in der vergangenen Woche die Ukraine-Krise auf die Rohölpreise wieder mehr Einfluss.

Künftige Ölpreisentwicklung hängt an zwei gegensätzlichen Fäden

Ölförderung
Welcher Einfluss wird die Ölpreisbildung dominieren?

Mit den steigenden Heizölpreisen in der vergangenen Woche ließ auch der Bestell-Eifer der Heizölverbraucher etwas nach. Sofern die Einflüsse von Angebot & Nachfrage nicht in den Schatten der geopolitischen Ereignisse gestellt wird, könnte der Preis für Heizöl entsprechend korrigiert werden.

Auch wenn der große Sturm im Rohölmarkt ausblieb, gewann die Krisensituation in der Ost-Ukraine wieder mehr Dominanz. Die Meldungen über eine Invasion russischer Streitkräfte in die Ukraine erwies sich zwar als eine überzogene Darstellung, blieb aber für die Finanzmärkte nicht ohne Folgen. Die Werte an den Aktienmärkten knickten ein.

Am Samstag beraten in Brüssel die 28 EU-Mitgliedsstaaten über die mögliche Verschärfung der gegen Russland bereits verhängten Sanktionen. Unterstützung erhält die EU mit „Nachdruck“ aus den USA. US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprachen sich am Donnerstag für eine „Prüfung“ weiterer Strafmaßnahmen aus.

Weitere Sanktionen gegen Moskau werden Gegenreaktionen hervorrufen und der Wirtschaft einen weiteren Dämpfer verpassen. An diesem Punkt entscheidet wohl das „Bauchgefühl“ der Marktteilnehmer über die Ölpreisentwicklung im September. Auf der einen Seite könnten aufgrund der steigenden Spannungen Risikoaufschläge einen steigenden Ölpreis hervorrufen, aber dem stünde eine Erwartungshaltung zur sinkenden Ölnachfrage entgegen. Eine durch Sanktionen geschwächte Konjunktur fährt den Bedarf entsprechend zurück.

Auf die angeschlagene Konjunktur in der Eurozone weist auch die am Freitag von Eurostat veröffentlichte Inflationsrate August hin. Gerade mal 0,3% gegenüber dem August im Vorjahr sprechen nicht gerade für eine prosperierende Wirtschaft.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg im Laufe des Freitags auf 102,88 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Donnerstag stieg der Durchschnittspreis für Heizöl um +0,10 Euro (durchschnittlicher Preis 79,68 Euro pro 100 Liter am Freitag), bzw. um +0,10 Franken für die Kunden in der Schweiz.

Entwicklung der Heizölpreise

Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  –    –  

Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen
Die Entwicklung der Heizölpreise >>>

Ölpreisentwicklung 2013

Ölpreisentwicklungen

Bon Kredit
Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
Beitrag anderen Menschen mitteilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.