Tiefststand Heizölpreise wurden am Montag gehalten

Preisentwicklung Heizöl Anfang Oktober 2014-


Am Montag stieg der Preis für Rohöl etwas an, aber die Kosten für Heizöl rührten sich nicht von der Stelle und verteidigten das Preisniveau von vergangener Woche erfolgreich.

Heizöl-Tiefpreis trotz fallendem Euro und steigenden Rohölkursen

Ölförderung
Das Jahrestief wird auch am Montag unverhändert gehalten

Die vergangene Woche endete mit einem markanten Jahrestief zum Heizölpreis. Am Montag zeigten die durchschnittlichen Preise keine Veränderungen, obwohl der Kurs für die Rohölsorte Brent (Nordsee) etwas stieg und der Euro gegenüber dem US-Dollar weitere Federn ließ.

Um rund 1 Dollar kostete das Fass Nordsee-Rohöl am Montag mehr als zum vergangenen Wochenausklang. Der Preis für den US-Dollar kletterte im Laufe des Tages um knapp einen halben Cent nach oben. Ein Euro kostete knapp 1,256 Dollar.

Deutliche Abwärtsbewegungen sind wiederholt an den Handelsplätzen zu beobachten. Markant auch der Abrutsch beim „Sicherungs-Rohstoff“ Gold, das heute zur Handelseröffnung die 1.190 Dollar pro Feinunze unterschritten hatte. Inzwischen scheint bei einigen Marktteilnehmern mehr eine finstere Stimmung aufgekommen zu sein. Der Goldpreis legte bis zum frühen Nachmittag um rund 5 Dollar zu.

Die zahlreichen „unorthodoxen“ Richtungen an den Märkten deuten auf eine größere Verunsicherung hin. Nahrung erhält die Nervosität der Markt-Aktivisten von den aufflammenden Unruhen im Nahen Osten, von den Protesten in Hongkong, die nach wie vor unsichere Lage in der Ukraine sowie die schwächelnden Konjunkturen in Europa wie auch in China. Lediglich die Zahlen aus den USA könnten ein letzter Aufhänger für Hoffnungen sein, sofern der Glaube an den offiziellen Zahlen aufrecht erhalten werden kann.

Der Tiefpreis beim Rohöl spricht jedoch Bände über den Zustand der großen Wirtschaften. Offenbar fehlt es an der Nachfrage und das Überangebot des flüssigen schwarzen Goldes scheint vielmehr die Lagerstätten vor neuen Herausforderungen zu stellen als die Transport-Unternehmen.

Für die Rohölpreise ist das Potenzial für weitere Preisrückgänge nach wie vor größer als für einen Anstieg. Beim Euro sieht die Lage gegenüber dem US-Dollar leider sehr ähnlich aus. Ein weiterer Preisverfall an den Rohmärkten könnte durch den ebenso abrutschenden Euro weitgehend kompensiert werden.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise
Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg im Laufe des Montags auf 93,00 Dollar pro Barrel (159 Liter) an. Gegenüber dem Donnerstag blieb der Preis für Heizöl (durchschnittlicher Preis 76,86 Euro pro 100 Liter am Montag) unverändert.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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