Sturm an Heizölmärkte blieb noch aus – Warten auf Ergebnis EU-Krisengipfel

Heizölmarkt Juni 2015-


Der Sturm blieb für die Heizölmärkte zum Wochenauftakt vorerst aus. Am Montag kosten 100 Liter Heizöl rund 40 Cent / 40 Rappen weniger als noch am Freitag. Die Rohölmärkte ziehen etwas an und der Euro ist (noch) stabil unterwegs.

Ölförderung

Gelassene Ruhe oder gebannt abwartende Stellung auf Ergebnis des EU-Krisengipfels?

Derzeit dominieren die Rohölmärkte den Heizölpreis

Am Montag startete Heizöl um rund 30 Cent pro 100 Liter niedriger als zum Eintritt ins Wochenende. Im Tagesverlauf bis kurz nach Mittag ließ der Heizölpreis um weitere rund 10 Cent nach.

Die aufstrebenden Preise für Nordsee-Öl Brent und US-Öl WTI könnten sich am Dienstag auf die Heizölpreise niederschlagen, falls der Euro die stabile Fahrt beibehält. Die Gemeinschaftswährung ließ gegenüber dem US-Dollar lediglich um -0,0020 Dollar nach.

Brent legte bereits um 0,75 US-Dollar auf 63,59 Dollar pro Fass und WTI um 0,68 Dollar auf 60,46 Dollar zu.

Die europäische Gemeinschaftswährung könnte bis zum Montagabend in eine klare Richtung geschickt werden. Ob der Euro auf das Ergebnis des EU-Krisengipfels überhaupt reagiert, hängt u.a. davon ab, wie die gegenüber der Griechenlandkrise offenbar schon ziemlich abgestumpften Devisenhändler überhaupt ansprechen. Das Thema „unendliche Schuld“ Athens sortiert die Eurozone in immer klarere Lager. Grexit auf der einen Seite, Rettung um jeden Preis auf der anderen.

In den vergangenen Monaten spielte die Eurokrise an den Rohstoffmärkten ohnehin eine eher untergeordnete Rolle. Ein einfacher Fingerzeig der Chefin der US-Notenbank Federal Reserve bewirkte deutlich mehr, was nicht von ungefähr kommt. Ein nach oben schnellender oder nach unten wegbrechender US-Dollar als Weltleitwährung zieht die internationalen Preise und Kurse automatisch mit, während der Euro einfach nur „gut aussehen“ muss.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 22. Juni 2015, 13:30 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg bis zum frühen Montagnachmittag um +0,75 US-Dollar auf 63,59 US-Dollar pro Fass (159 Liter) an. Der durchschnittliche Heizölpreis beträgt am Montag 62,02 Euro pro 100 Liter und liegt damit um -0,40 Euro, bzw. um -0,40 Franken unter dem Preis zum Handelsschluss vom Vortag. Der Euro notierte bei 1,1349 US-Dollar.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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