Straffung der Fed-Geldpolitik behält zum Heizölpreis die Oberhand

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Der Frühling hat sich angekündigt und die Heizölpreise steigen, wie es eigentlich zu Beginn der kalten Jahreszeit erwartet würde. Ein aufgeheizter Ölpreis wurde jedoch nicht durch die Reibungspunkte zwischen Moskau und Washington verursacht, sondern vielmehr durch den nachlassenden Euro gegenüber dem US-Dollar.

Der Devisenmarkt behält bei der Heizölpreisentwicklung die Oberhand

Heizölpreise
Die US-Notenbank Fed sorgte für mehr Unruhe als die Krim

Im politischen Gerangel um die nun russische Halbinsel Krim sprechen sich Russland und die USA gegenseitige Sanktionen aus. Nach wie vor beschränken sich die „Strafmaßnahmen“ auf einzelne Personen und Institutionen. Der „große Wurf“ mit einschneidenden wirtschaftlichen Konsequenzen blieb bisher aus. Die Finanzmärkte scheinen genau zu wissen, dass sich weder die USA, noch Europa, geschweige Russland folgenreiche Wirtschafts-Sanktionen leisten können. Mit Russland haben es die Westmächte mit einer durchaus wehrhaften Wirtschaftsmacht zu tun.

Janet Yellen, die Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) brachte auch keine Unruhe in die Rohstoffmärkte. Das erneute Zurückdrehen der ultralockeren Geldpolitik um 10 Mrd. Dollar pro Monat und die in Aussicht gestellte Zinsanhebung im kommenden Jahr brachten den US-Dollar in eine aufstrebende Laune, jedoch keine merklichen Bewegungen in den Rohölmarkt. Die US-Währung legte gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung deutlich zu. So zogen die Heizölpreise für deutsche und österreichische Kunden entsprechend an. Die Schweizer haben ihren Franken nach wie vor „indirekt“ an den Euro gekoppelt und müssen für den Heizölkauf ebenso tiefer in die Tasche greifen.

Die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) kostete am Donnerstag in London 105,70 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Mittwoch zog der Durchschnittspreis für Heizöl um +0,70 Euro (durchschnittlicher Preis 78,54 Euro pro 100 Liter am Mittwoch), bzw. um +0,70 Franken für die Kunden in der Schweiz an. Der bisherige Trend scheint auch am heutigen Freitag eine Fortsetzung zu finden.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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