Stabiler Heizölpreis zum Wochenauftakt: China & Euro schwächeln

Preisentwicklung Heizöl September 2014-


Zum stabilen Heizölpreis könnte der Montag eine Kopie des vergangenen Freitags sein. Die neue Woche startete mit neuen wirtschaftlichen Parametern in Fernost, aber für die Heizölkunden ändert sich fast nichts. China und Euro schwächeln gleichzeitig.

Wirtschaftsriese China schwächelt und drückt Rohölpreise

Ölförderung
Potenzieller Großabnehmer in Fernost auf Sparflamme

Ein nahezu unveränderter Preis für Heizöl zum Wochenauftakt am 22. September 2014. Gegenüber dem Freitag „kletterte“ der Heizölpreis für 100 Liter im Durchschnitt um lediglich 0,01 Cent nach oben.

Das Zusammenspiel zwischen dem erneut gegenüber dem US-Dollar gefallenen Euro am Montag und der abgerutschte Rohölpreis hält die Bestellpreise für Heizöl nahezu in der Waage.

Die Gründe für den fallenden Eurokurs sind in Frankfurt bei der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie bei der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zu finden. Die EZB sägt mit ihrer Geldpolitik der Gemeinschaftswährung „mit Vorsatz“ die Beine ab und der Dollar erhält starken Auftrieb durch die „guten Nachrichten“ aus der US-Wirtschaft und -Arbeitsmarktlage.

Chinas Konjunktur ist „schuldhaft“ am Fallen der Rohölpreise beteiligt. Die Wirtschaft im Reich der Mitte schwächelt. Das zieht die Konsequenz eines geringeren Energiebedarfs, sprich Rohöl-Bedarfs mit sich. Die Nachfrage nach Öl aus China ist bei den Marktteilnehmern zumindest in deren Köpfen bereits gesunken. Das drückt auf den Preis.

Für Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz, die den Kursverlauf abwartend unter Beobachtung hielten, könnte sich die Geduld nun rentiert haben. „Wäre der Euro stärker, wäre auch das Heizölbilliger“, doch diese Hypothese ist derzeit eher unwahrscheinlich. Tendenziell ist die Gemeinschaftswährung der Abwärtstour zugeneigt und sollte die US-Konjunktur den „Wunschgedanken“ Washingtons erfüllen und kräftig zulegen, käme eine Anhebung der Rohölpreise durchaus in Frage. Jedoch ausgebremst durch das derzeitige Überangebot aus eigener Produktion.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel im Laufe des Montags auf 97,68 Dollar pro Barrel (159 Liter) ab. Gegenüber dem Freitag blieb der Preis für das Heizöl (durchschnittlicher Preis 77,93 Euro pro 100 Liter am Montag) praktisch unverändert.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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