Schlechte Nachrichten für Märkte drücken auf die Heizölpreise

Heizölmarkt August 2015-


Die schlechten Nachrichten trafen an den Öl- und Devisenmärkte reihenweise ein und sorgten für überraschend kräftige Bewegungen. Für Heizölkunden sind jedoch um rund 1 Euro / 1 Franken gefallene Preise für Heizöl eher gute Botschaften.

Ölförderung

Chinas Probleme bestärkt und Fed-Pläne entkräftigt

Zinsanhebungen in den USA rücken scheinbar in die Ferne

Der Mittwoch startete um rund 1 Euro / 1 Rappen pro 100 Liter günstigere Heizölpreise als noch zum gestrigen Handelsschluss. Der Euro profitiert von Schwächeanzeichen des US-Dollars und die Rohölpreise sind vom potenziellen Nachfragerückgang in Fernost nach unten gedrückt worden.

Chinas Wirtschaftsprobleme wirken sich auf die Ölmärkte aus. Der Industrie-Riese strauchelt und den Ölverkäufern stehen die Tränen in den Augen, da ein sonst so durstiger Kunde den Ölverbrauch voraussichtlich drosseln wird. Zumindest stehen die Zeichen für eine stagnierende Nachfrage und letztendlich entscheiden die Erwartungen was an den Märkten läuft. Die Opec-Länder fahren ihre Ölförderungen ungedrosselt weiter und die USA stellen sich ebenfalls stur. Damit droht der Ölüberfluss noch weiter auszuufern. Das drückt auf den Preis.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) rudert mit den Zinsanhebungen zurück, bzw. nimmt den gläubigen Marktteilnehmern den Wind aus den Segeln. Mit den erwarteten Zinsanhebungen im kommenden September werde es wahrscheinlich nichts werden. Der Fed-Vize Fischer erklärte gegenüber Bloomberg, dass der Arbeitsmarkt Grund zur Zuversicht gebe, aber die Inflation den Plänen der Notenbank noch keine Folge leiste. Die anvisierten zwei Prozent Inflation stünden noch in weiter Ferne. Für die eifrigen Interpreten an den Märkten eine klare Absage und der US-Dollar verliert mit der „virutellen Terminverschiebung“ eines seiner größten Auftriebskräfte.

Der Euro übersprang inzwischen die Marke von 1,11 US-Dollar und bewegt sich nach wie vor nach oben.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 12. August 2015, 10:15 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg am Mittwoch am Vormittag um +0,13 US-Dollar auf 50,08 US-Dollar pro Fass (159 Liter) an. Der durchschnittliche Heizölpreis betrug im Laufe des Mittwochvormittags 55,84 Euro pro 100 Liter und lag damit um rund -1,00 Euro bzw. -1,0 Franken unter dem Preis zum Handelsschluss am Vortag
Der Euro notierte bei 1,1137 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2015

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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