Sanktionen gegen Russland ließen Ölmärkte kalt

Heizölpreise Juli 2014-


Die gegen überwiegend Russlands Energiesektor ausgesprochenen erweiterten Sanktionen haben die Rohstoffmärkte kalt gelassen. Für Heizölkunden brachte der leicht abgeschwächte Euro gegenüber den US-Dollar eine leichte Preissteigerung ein, aber deutliche Impulse bleiben nach wie vor aus.

Erwartungshaltung der Analysten wertet den Dollarkurs auf

Ölförderung
Nicht Fakten entscheiden, es sind die Erwartungen

Die USA sprachen – die EU im Schlepptau – gegen Russland erweiterte Sanktionen aus. Nach einigem Hin und Her des „klaren diplomatischen“ Austauschs zwischen Moskau und Washington blieb es auch dabei. Die Rohölmärkte reagierten auf die Strafmaßnahmen gegen Russland nicht.

Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), weckte die Hoffnungen auf bald steigende Zinsen im US-Finanzmarkt. Analysten stiegen sofort darauf ein und dachten „laut“ über höhere Leitzinsen in absehbarer Zeit nach. Der Dollarkurs wurde vom aufhellenden Optimismus mitgetragen und steigerte seinen Preis gegenüber die Gemeinschaftswährung Euro. Für Heizölkunden im Euroraum sowie in der Schweiz ein ungünstiger Faktor. Die Durchschnittspreise für Heizöl stiegen leicht an.

Trotz aller vorherrschenden Krisenherde rund um den Globus bewegt sich der durchschnittliche Heizölpreis um zeitweise bis zu zehn Prozent unter dem Niveau der Juli-Monate in den vergangenen zwei Jahren.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg im Laufe des Donnerstags auf 107,50 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Mittwoch stieg der Durchschnittspreis für Heizöl um +0,15 Euro (durchschnittlicher Preis 78,37 Euro pro 100 Liter am Donnerstag), bzw. um +0,15 Franken für die Kunden in der Schweiz.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

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