Russland signalisiert Ölförderdrosselung – Ölpreise klettern hoch

Rohölmärkte-


Die Rohölpreise erhielten neuen Auftrieb dank neuer Signale aus Moskau. Russland zeigte Bereitschaft, sich an der Förderdrosslung zu beteiligen. Die Preise für Brent und WTI stiegen prompt über die Marke von 50 US-Dollar hinaus.

Ölpreise erneut mit starkem Auftrieb

Ölpreisbildung
Fördermengendrosselung heizt die Ölpreise ein

Nach einem erfolglosen Anlauf zu Beginn des Jahres, setzten die Öl-produzierenden Länder der Opec erneut an und einigten sich auf eine Drosselung der Ölfördermenge. Die Rohölmärkte reagierten euphorisch, die Ölpreise schossen nach oben. Zuerst sah die Initiative nach einem Alleingang der Opec aus. Nun folgte allerdings das Signal aus Moskau, sich an der Deckelung der Fördermengen anschließen zu wollen.

Ein höherer Ölpreis kann nur im Interesse Russlands sein. Die Wirtschaft des riesigen Landes basiert mit einem Übergewicht auf Energieträger wie Rohöl und Erdgas. Nach einer monatelangen Durststrecke aufgrund extremer Niedrigpreise ist Russlands Wirtschaft – in Verbindung mit den über Russland verhängten Sanktionen – schwer angeschlagen.

Die Nachricht aus Moskau hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Die Preise der Ölsorten Brent (Nordsee) und WTI (USA) schossen erneut in die Höhe. Brent landete bis zum gestrigen Handelsschluss nach einem Plus um 2,7 Prozent auf 53,22 US-Dollar pro Barrel (159 Liter). WIT holte um 1,54 Prozent auf und erreichte den Preis von 51,35 US-Dollar.

Für die Heizölkunden dürfte damit das Ende der Zeiten sehr niedriger Preise eingeläutet worden zu sein. Alleine die Einigung der Opec sorgte für eine ganze Reihe von neuen Jahres-Höchstmarken ein. Der erneute Auftrieb bei den Heizölpreisen kommt mit dem Beginn der Haupt-Bestellsaison denkbar ungelegen.


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