Ruhige Rohölhändler halten Heizölpreise auf stabilem Niveau

Heizölpreise Januar 2014-

Die Rohölhändler ließen sich nicht aus ihrer Ruhe bringen und hielten den Preis für den schwarzen Rohstoff auf ein stabiles Niveau. Die Bestandsdaten in den USA werden derzeit nur als die „halbe Wahrheit“ betrachtet.

Der Fiskus stützt die aktuellen Heizölpreise

Heizölpreise
Rohölproduzenten wollen vor dem Fiskus arm aussehen

Eigentlich hätten die Märkte nach der Veröffentlichung der Rohölbestände im US-Markt deutlicher reagieren müssen. Die Vorräte von Rohöl sind um -7,0 Millionen Barrel stark gesunken. Doch gleichzeitg wies die Bevorratung von Öl-Produkten mit einem Plus von 5,8 Millionen Barrel deutlich höhere Werte auf.

Eine Vernknappung der Rohölbestände zieht in der Regel steigende Preise mit sich. Doch die großen Sprünge blieben nach dem DOE-Bericht schlicht aus. Offensichtlich befinden sich die Rohölvorräte wie zu jedem Jahreswechsel in einem Zustand der „künstlichen Verknappung“. Im Hintergrund lauert der Fiskus und je weniger vom „schwarzen Gold“ vorzufinden ist, desto geringer fallen die „freiwilligen Abgaben“ an die Staatskasse aus. Die Investoren kennen das sich jährlich wiederholende Spiel und lassen sich somit von den „offiziellen Marktberichten“ nicht aus der Ruhe bringen.

Im Laufe des Montags fiel der durchschnittliche Heizölpreis nur geringfügig ab und notierte im Durchschnitt 80,32 Euro pro 100 Liter. Die Rohölsorte Brent kostete in London 107,77 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Freitag rutschte der Preis pro 100 Liter Heizöl um -0,55 Euro, bzw. um -0,55 Schweizer Franken ab.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

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