Rohölpreise fallen nach neuen Konjunkturdaten

Rohölpreise Oktober-


Die Rohölpreise reagierten sensibel auf die Vielzahl der negativen Bilanz- und Konjunkturdaten aus der Euro-Zone sowie der US-Wirtschaft. US-Rohöl und Brent ließen im Handel deutlich nach.

Wirtschaftskrise läßt Rohölpreis stagnieren

Heizölpreise
Preissturz Öl im Oktober
Bild: JUREC / pixelio.de

Gestern fiel der Preis von Rohöl aus den USA zwischenzeitlich auf einen neuen 3-Monats Tief. Nach dem Bericht von Merkur Online (Dienstag) waren offensichtlich die überraschend schwachen Geschäftszahlen zahlreicher US-Konzerne in Kombination der negativen Konjunkturdaten aus der EU-Währungsgemeinschaft der Auslöser für einen fallenden Ölkurs.

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) verzeichnete ebenfalls einen gefallenen Preis für Rohöl. Demnach kostete ein Barrel (für Erdöl knapp 159 Liter) am Montag durchschnittlich 107,13 Dollar, nachdem noch am vorherigen Freitag 108,99 Dollar für die gleiche Menge bezahlt werden mussten.

Am Dienstag fiel der Preis für US-Rohöl bis auf 85,69 Dollar, erreichte aber bis zum Nachmittag wiederum 86,12 Dollar. Am Montag wurde die Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit durchschnittlich 88,65 Dollar gehandelt. Zum gleichen Liefertermin im Dezember sank auch der Rohölpreis der Nordseesorte Brent auf 107,77 pro Barrel (-1,67 Dollar).

Schwache Konjunkturdaten hätten für eine Zurückhaltung der Investoren gesorgt. Dazu kämen die wachsenden Sorgen um die Entwicklungen der großen US-Unternehmen. Spanien schlittert unverändert in die Rezesseion und Frankreichs Geschäftsklima ist auf ein Dreijahres-Tief gesunken. Letztendlich wurden die Erwartungen durch eine Verschärfung der Krise in der Weltwirtschaft enttäuscht.

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Thema Ölpreisentwicklungen

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