Rohölmärkte zeigen sich von Ukraine-Krise unbeeindruckt

Heizölpreise Juli 2014-


Offenbar spielt die Krise in der Ost-Ukraine für die Rohölmärkte kaum eine Rolle. Der kurzfristige Preisanstieg bei Heizöl entpuppte sich als eine Eintagsfliege. Die Befürchtungen von nachhaltigen Kursanstiegen bewahrheiteten sich nicht. Lediglich erhöhte Lagerbestände in den USA sowie Änderungen im Wechselkurs zwischen Euro und Dollar sorgten für merkliche Kursänderungen.

Heizölmarkt im Wechselspiel zwischen Ölpreis und Devisen

Ölförderung
Entspannter Ölmarkt inmitten stürmischer Zeiten

Für die Heizölkunden in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz haben sich die Preisanstiege in den vergangenen Tagen als „falscher Alarm“ herausgestellt. Mit den Zuschlägen handelte es sich viel mehr um leichte Korrekturen als um nachhaltige Entwicklungen.

Am Mittwoch kehrte der Heizölkurs wieder in eine Abwärtsbewegung zurück. Obwohl der Euro dem US-Dollar ein paar Punkte im Wechselkurs abgeben musste, überwogen doch die Nachrichten aus den Staaten über gestiegene Lagerbestände. Bereits im Laufe des Dienstags zeichnete sich eine Umkehrung in der Preisentwicklung an.

Die Katastrophe um die Passagiermaschine der Malaysian Air bestimmt nach wie vor den politischen Schlagabtausch zwischen dem Westen und Moskau. Nachdem die US-Regierung „kleinlaut“ zugeben musste, in Wirklichkeit keinen Schimmer über die tatsächlichen Urheber des Absturzes zu haben, gingen die verbalen Angriffe fließend in die Forderungen von neuen Sanktionen geben Moskau über. Am Donnerstag will die EU über weitere Sanktionsmaßnahmen entscheiden, da Russland nach wie vor keinen Willen für eine Entspannung in der Ost-Ukraine zeigte und „neuerdings“ auch die Untersuchungen zur Absturzursache der MH17 behinderte.

Nachdem die Rohölmärkte mit dem Thema Ukraine bisher schon relativ gelassen umgegangen sind, ist auch in dieser neuen Sanktions-Runde kaum mit nennenswerten Ausschlägen bei den Ölpreisen zu rechnen.

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel im Laufe des Mittwochs auf 107,30 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Dienstag sank der Durchschnittspreis für Heizöl um -0,20 Euro (durchschnittlicher Preis 78.97 Euro pro 100 Liter am Mittwoch), bzw. um -0,20 Franken für die Kunden in der Schweiz.

Heizölkosten berechnen: Heizölpreise DE Heizölpreise Deutschland  –    –  

Ölpreisentwicklung 2014

Ölpreisentwicklungen
Die Entwicklung der Heizölpreise >>>

Ölpreisentwicklung 2013

Ölpreisentwicklungen

Bon Kredit
Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.