Rohölpreise schnellten zum Wochenauftakt in die Höhe

Ölmarkt-


Die Rohölpreise stiegen auch zum gestrigen Wochenauftakt unbeirrt weiter an. Brent zog über die Hürde von 40 US-Dollar hinweg und WTI setzt gerade zum Sprung über diese markante Marke an.

Ölpreisbildung

Rohölmarkt peilt scheinbar eine neue Ausgangslage in höherer Ebene an

Überwiegend positive Nachrichten treiben Ölpreise an

Am Montag legten US-Öl WTI und Nordsee-Öl Brent jeweils um mehr als 4,7 Prozent zu, nachdem schon am Freitag zuvor ein ähnlicher Anstieg gelungen war. Brent kostete zum gestrigen Handelsschluss 40,76 US-Dollar pro Fass (159 Liter) und WTI 37,96 Dollar.

Große Sprünge, nachdem die neuesten Daten aus den Lagern in den USA mit geringeren Mengen gemeldet wurden als es die Analysten für möglich hielten.

Weitere Unterstützung für den Ölpreis leisteten die (relativ) guten US-Wirtschaftsdaten. Im Februar stieg die Anzahl der Beschäftigten deutlich an. Das suggeriert eine belebte Industrie und damit auch eine höhere Öl-Nachfrage. Dazu gesellen sich weitere Rückgänge bei den Ölfördermengen der US-Unternehmen.

Die Aussichten auf ein erfolgreiches Abkommen zwischen Russland, Saudi-Arabien, Katar und Venezuela stehen nicht schlecht. Im Vorfeld einigten sich die Förderländer auf ein Fixieren der Ölfördermengen auf den Stand Januar. Abschließende Verhandlungsgespräche stehen noch an, aber die Märkte nehmen derartige Nachrichten mit Wohlwollen auf.

Zwischen Russland und Saudi-Arabien einigten sich auf eine Zusammenarbeit beim geplanten Bau von Atomkraftwerken im saudischen Königreich. Eine gewisse Entspannung im geopolitischen Konflikt im Bezug auf die Syrien-Krise nimmt ebenfalls einen Teil des auf Rohöl lastenden Drucks weg.

Der Rohölmarkt peilt offenbar eine neue Ausgangslage auf höherer Ebene an. Die Billigpreis-Phase könnte damit beendet sein. Das gilt auch für die Konsumenten von Erdölprodukten wie Benzin, Diesel und Heizöl.





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