Rohölpreise legten Vollbremsung ein – Heizöl am Freitag dennoch teurer

Heizölkosten März 2016-


Die vorab angestiegenen Rohölpreise legten noch am Donnerstag eine Vollbremsung ein. Heizöl startete in den Freitag trotz ausgebremster Rohölmärkte und einem um rund 1 Cent angestiegenen Euro mit leichten Preisaufschlägen.

Ölförderung

Die Lager sind zum Bersten voll. Den Marktteilnehmern ist es entschieden zu viel

Große Impulse dürften bis zum Wochenende ausbleiben

Nachdem die DOE die aktuellen Daten der bevorrateten Rohöl- und Destillate-Mengen veröffentlichte, pfiff an den Märkten sogleich ein entgegengesetzter Wind. Am Mittwoch meldete die Internationale Energieagentur (IEA) gestiegene Vorräte, bewegte die Ölmärkte allerdings kaum. Doch die neuen US-Bestandsdaten vom Donnerstag sorgten für erhebliche Unruhe an den Märkten. Die Bevorratung von Rohöl stieg demnach innerhalb einer Woche um 10,4 Millionen Barrel (159 Liter), Destillate wie Diesel und Heizöl um 2,9 Mio. Barrel. Die Benzinlager wurden dagegen um -1,5 Mio. Barrel abgebaut.

Eindeutig zu viel Rohöl. Der Preis für US-WTI legte sogleich den Rückwärtsgang ein und verlor bis zum gestrigen Handelsschluss -0,21 US-Dollar. WTI kostete zum Tagesabschluss 34,69 US-Dollar. Der Brent-Preis konnte bis zum Handelsschluss immerhin noch ein Plus von 0,02 US-Dollar sichern.

Der US-Dollar erlitt Schwächen und hob dadurch den Euro um rund 1 Cent empor. Die Gemeinschaftswährung holte sich am Donnerstagnachmittag die Zone zwischen 1,09 und 1,10 Dollar zurück. Ausschlaggebend waren die erneut schlechten Daten vom US-Arbeitsmarkt im Januar und eine schlechtere Auftragslage „als erwartet“.

Bis zum Eintritt ins Wochenende sind keine großen Impulse für die Rohöl- und Heizölmärkte zu erwarten. Tendenziell werden die Heizölpreise im Laufe des Freitags noch etwas nachgeben, aber „man weiß ja nie“.

Die Rohöl- und Heizölpreise am Freitag, den 04. März 2016, 08:00 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg bis zum gestrigen Handelsschluss um +0,02 US-Dollar auf 37,17 US-Dollar pro Fass an.

Der durchschnittliche Heizölpreis betrug zum Einstieg in den Freitag 42,68 Euro pro 100 Liter und lag damit um +0,20 Euro, bzw. +0,20 Franken über dem Preis zum Handelsschluss am Donnerstag.

Der Euro notierte bei 1,0954 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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