Rohölpreise hoch und Dollar runter – Heizöl um 25ct teurer

Heizölkosten März 2016-


Rohölpreise hoch und Dollar runter. Am Ende überwogen die höheren Ölnotierungen und die Heizölkunden müssen zum Start in den Freitag rund 25 Cent / 25 Rappen mehr aus der Tasche ziehen, damit 100 Liter Hiezöl bezahlt werden können.

Ölförderung

Der „spekulative Anteil der Hoffnung“ treibt Rohölpreise an

Einigung der Ölförderländer noch nicht gesichert

US-Öl WTI und Nordsee-Öl Brent waren sich am Donnerstag einig. Es sollte nach oben gehen. WTI legte um 1,58 US-Dollar auf 41,67 Dollar pro Fass (159 Liter) und Brent um 1,19 Dollar auf 41,47 Dollar zu. Damit überholte das US-Leichtöl zwischenzeitlich die „Konkurrenz“ aus Europa.

Die Ölmärkte setzen offenbar auf eine Einigung der Ölförderländer und die Drosselung der Fördermengen. Doch das letzte Wort dürfte auch nach dem ersten „großen Treffen“ noch längst nicht gesprochen worden sein. Es kristallisieren sich die Lager USA und Saudi-Arabien sowie Russland und Iran heraus. Tendenziell handeln sie eher gegeneinander anstatt miteinander. Darüber hinaus darf nicht vergessen werden, dass der gegenwärtige Ölpreis mit der Marktsituation nur sehr wenig gemeinsam hat. Im Hintergrund läuft ein Machtkampf um die Vorherrschaft der Ölmärkte, ein gegenseitiges Ausbooten und Austesten, wer den längeren Atem hat.

Der Schuldenberg der USA ist bereits über 17 Billionen (!) US-Dollar hoch und wächst kräftig weiter. Der marode US-Dollar bildet mit dem internationalen Ölmarkt eine untrennbare Einheit. Es liegt auf der Hand, dass zur Rettung der US-Währung nicht mit einvernehmlichen Spielregeln gespielt wird. Auf Überraschungen müssen die Marktteilnehmer zu jeder Zeit gefasst sein.

Die Fed nahm den Spekulanten, die auf rasch steigende Zinsen wetteten, den Wind aus den Segeln. So schnell wird da nichts draus. Der US-Dollar knickte ein und schob mit seinem Übergewicht den Euro über 1,13 US-Dollar hinaus. Unterm Strich überwogen für die Bildung der Heizölpreise allerdings die gestiegenen Rohölnotierungen.

Die Rohöl- und Heizölpreise am Freitag, den 18. März 2016, 07:30 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg bis zum Handelsschluss am Donnerstag um +1,19 US-Dollar auf 41,47 US-Dollar pro Fass an.

Der durchschnittliche Heizölpreis betrug zum Einstieg in den Freitag 45,21 Euro pro 100 Liter und lag damit um +0,25 Euro, bzw. +0,25 Franken über dem Preis vom Donnerstagabend.

Der Euro notierte bei 1,1312 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2016

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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