Rohölmärkte scheinen zu crashen – Preisabsturz bei Heizöl

Heizölpreise März 2020 –


Die Rohölmärkte scheinen zu crashen. Der bereits am Sonntagabend eingesetzte Ölpreisabsturz setzt sich in den ersten Morgenstunden der neuen Handelswoche fort. Heizölpreise folgen vollumfänglich nach.

Erdölpumpe

Heizölpreise zuletzt vor knapp 30 Jahren derart abgestürzt

Rohöl- und Heizölpreise: Montag, den 09. März 2020, 06:45 Uhr

WTI – Brent – Euro/Dollar

WTI: 28,15 US-Dollar
Brent: 32,05 US-Dollar
Wechselkurs 1 Euro: 1,1422 US-Dollar

Die Preise für Brent und WTI (pro Barrel, 159 Liter) bewegten sich Montagmorgen jeweils in Abwärtsrichtung.

Preise Gasöl – Heizöl

Gasöl: 365,97 Euro
Durchschnittlicher Heizölpreis:
41,63 Euro

Der durchschnittliche Heizölpreis lag Montagmorgen um rund 12,10 Euro (-22,52 %) niedriger
als am Wochenende.


Freier Fall der Preise für Brent und WTI – Heizöl folgt

Bereits am Sonntagabend wurde den Rohölmärkten der Boden unter den Füssen weggezogen. Die Preise für Brent (Nordsee-Öl), WTI (US-Öl) und Co. fallen annähernd senkrecht ab. Montagfrüh lagen die Preise bereits um ein knappes Drittel niedriger als am Sonntagmorgen. WTI hat bereits die Marke von 30 Dollar pro Fass unterschritten und Brent liegt mit 32 Dollar dieser Marke nicht mehr fern.

Die Heizölpreise liegen inzwischen um über 12 Euro niedriger als über das Wochenende. Der Absturz kann noch eine Weile andauern, schließlich sind die Handelsplätze der westlichen Hemisphäre noch gar nicht richtig im Spiel.

Auslöser für den Ölpreiseinbruch sind offenbar die Streitereien zwischen den Opec-Ländern und deren angeschlossenen Partner. Auch am vergangenen Freitag kamen die Ölförderländer zu keiner Einigung, wie es nun mit der Preisgestaltung über Förderkürzungen aussehen solle. Quasi auf eigene Faust beschloss Saudi-Arabiens Ölkonzern Aramco den Rohölpreis abzusenken. Immerhin ging es um einen Schritt im Bereich von 8 Dollar pro Fass (159 Liter). Die Märkte quittieren diesen Schritt nun mit weitaus größeren „Preisnachlässen“. Der Corona-Virus spielt zum Ölpreisabsturz ebenfalls eine große Rolle, auch wenn diese Krankheit in der vergangenen Woche scheinbar inzwischen für weniger Aufregung in den Märkten sorgte. Ob sich nun der Krankheitserreger langsam oder schneller ausbreitet, am Ende blieb es bei einem weiteren Rückgang der globalen Konjunktur und dies schmeckt den Ölmarkt-Teilnehmer ganz und gar nicht.

Auf der Devisenseite fällt der US-Dollar ebenfalls weiter ab, bzw. hebt den Euro deutlich an. Die Gemeinschaftswährung durchbrach bereits die Marke von 1,14 Dollar und steigt auch in den ersten Morgenstunden weiter an.

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Quelle Heizölpreise: FastEnergy.de

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