Rasanter Ölpreisaufstieg und Euro-Absturz trieben Heizölpreise an

Heizölmarkt Februar 2015-


Die Heizölpreise am Montag sind zu den rasanten Ölpreis-Aufstiegen zusätzlich durch den wiederholt eingebrochenen Euro in die Höhe getrieben worden. Die Rohölmärkte scheinen sich zum Wochenauftakt vorerst beruhigt zu haben.

Die niedrigen Heizölpreise vom Jahresanfang scheinen vorbei zu sein

Ölförderung
Heizölpreise in Abhängigkeit des unsicheren Euros

Die Rohölmärkte und der zum Wochenende erneut eingebrochene Euro wirkten gemeinsam gegen die Heizölkunden. Die Zeiten der Tiefststände scheinen vorbei zu sein.

Nordsee-Öl Brent kostet derzeit 58,59 US-Dollar und die US-Sorte WTI 51,86 Dollar. Die Preise beider Ölsorten haben im Augenblick den Rückwärtsgang eingelegt und ließen in den ersten Morgenstunden des Montags um knapp -0,6 bzw. -0,4 Prozent nach.

Der Gemeinschaftswährung Euro wird es in den kommenden Tagen und Wochen noch schwer gemacht. Am Wochenende hielt die neue Führung in Griechenland ihre erste offizielle Regierungserklärung ab und die Botschaf ist eindeutig. Es wird nach den Worten des Regierungs-Chefs Alexis Tsipras kein Zurück zum Sparprogramm a lá Troika mehr geben. Die Wahlversprechen werden umgesetzt und man benötige „nur“ eine Überbrückungszeit bis zu den gewünschten Einigungen mit den Gläubigern. Die Eurogruppe setzte Athen die Pistole auf die Brust mit der einfachen Wahl zwischen Rückkehr zu den Sparmaßnahmen oder Geld-Stopp.

Griechenland rückt dem Austritt aus der Eurozone („Grexit“) immer näher. Ein Fall, der von den Planern der Währungsgemeinschaft nicht vorgesehen, geschweige per Check-Liste vorbereitet wurde. So kopf- und ratlos Brüssel nun zu agieren scheint, so unsicher ist auch die Fortsetzung des Eurokurses gegenüber den „Rest der Welt“, vornehmlich dem US-Dollar.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel in den ersten Morgenstunden des Montags auf 58,59 Dollar pro Barrel (159 Liter) zurück. Heizöl kostete am Montagfrüh 61,88 Euro pro 100 Liter und somit um rund 0,90 Euro, bzw. 0,90 Franken mehr als noch am Vortag.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

/p

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