Politisches Säbelrasseln um Krim bringt Heizölpreise auf Berg- und Talfahrt

Krim-Krise & Heizölmarkt-


Im Mittelpunkt der Heizöl-Preisbildung steht eindeutig der politische und (beinahe) militärische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Für Heizölkunden die auf besonders günstige Preise spekulieren, könnte die Wartezeit zu einem Glücksspiel ausarten. Nach einem steilen Preisaufstieg folgte prompt ein kleiner Kursabsturz.

Ungewisse Zukunft auf der Krim schlägt sich im Ölpreis nieder

Heizölpreise
Krim-Krise verursacht Auf und Ab beim Ölpreis

Der Wochenanfang begann mit einem Schrecken für alle Kunden, die ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt mit ihrer Heizölbestellung „zuschlagen“ wollten. Der Preis schoss dank der schlechten Nachrichten aus Krim steil in die Höhe.

Bisher ist es zur Lage Krim beim ersten Schrecken geblieben. Die Märkte reagierten wie gewohnt „hypernervös“ und an den meisten Handelsplätzen brachen die Aktien- und Handelswerte teils heftig ein. Einzig die Krisenwährung Gold legte am Montag zu, musste bis zum Mittwoch jedoch wieder einige Punkte abgeben.

Das Krisengebiet Krim wird derzeit nur auf politischer Ebene ausgefochten, man zeigt sich gegenseitig die spitzen Zähne und spielt mit den Muskeln. Die Märkte beruhigten sich bis zum Mittwoch zusehends. Die Krisenstimmung an den Handelsplätzen ist langsam abgesunken.

Der steile Anstieg und der beinahe ebenso rasante Preisabstieg bei Heizöl innerhalb kürzester Zeit, zeigen sehr eindrucksvoll, dass bereits das kleinste Signal ausreicht, um die gegenwärtige Kursrichtung ins Gegenteil zu drehen. „Ein falsches Zeichen“ und die Spekulation auf weiter fallende Heizölpreise vom Vortag sind in Rauch aufgegangen. Offenbar wollten sich zahlreiche Verbraucher nicht auf dieses „Glücksspiel“ einlassen und griffen am Montag beherzt zu. Die Bestellungen lagen lt. heizoel24.de um das Dreifache höher als noch am Montag der vorherigen Woche.

Die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) kostete zuletzt in London 110,00 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Dienstag sank der Durchschnittspreis für Heizöl um 0,40 Euro (79,75 Euro pro 100 Liter durchschnittlich), bzw. um 0,40 Franken für die Kunden in der Schweiz ab.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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