Ölpreise: Politische Wärmephase Iran wird durch Kältewelle USA erstickt

Heizölpreise November-

Die Hoffnung auf einen wieder „ansehnlicheren“ Heizölpreis zum Ende November dürfte nicht mehr eintreffen. Die Chancen standen nicht schlecht, aber „Naturgewalten“ überwiegen nach wie vor den politischen Ereignissen.

Der Iran-Effekt weilte nur für kurze Dauer

Preise Heizöl
Etwas aufgewärmte Stimmung im Iran,
aber Eiseskälte in den USA

Am Montag sah es für den Heizölpreis noch sehr gut aus. Nachdem sich die Westmächte und Iran zu den Atomstreit-Gesprächen gegenseitig näherten, reagierte der Rohölpreis entsprechend entspannt. Der Preis rutschte ab und zog die Heizölkosten für die Kunden aus Deutschland, Österreich und in der Schweiz beherzt mit.

Leider nur ein kurzzeitiger Effekt. Die leichte Erwärmung in der Beziehung zwischen Teheran und (überwiegend) Washington D.C. wurde von Mutter Natur sehr schnell wieder aufgehoben. Brachte die politische Wärmephase noch etwas mehr Viskosität in den leicht fallenden Ölpreis hinein, sorgte Väterchen Frost für eine rasche Abkühlung.

Die Kältewelle in den USA hat den weltweit gehandelten schwarzen Rohstoff fest im Griff. Der Wintereinbruch in den Staaten sorgt für einen Ölpreis-Ausbruch in Europa. Für etwas mildernde Umstände sorgte der aus europäischer Sicht gestärkte Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar. Doch bis auf etwas Linderung gegen den angestiegenen Heizölpreis kam der vorteilhafte Effekt nicht weiter hinaus.

Bis zum Dienstag stieg der Preis für Nordseeöl Brent auf 111,00 Dollar (Freitag 109,70 USD) pro Barrel (159 Liter). Die Heizölpreise für Kunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz haben sich gegenüber dem Wochenstart um 0,50 Euro, bzw. 0,50 Franken pro 100 Liter erhöht.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de

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