Ölpreise erneut in Tiefe gerutscht – Heizölpreise nur träge hinterher

Heizölpreise März 2020 –


Die Ölpreise rutschten erneut in die Tiefe, ließen allerdings die Heizölpreise hinter sich. Der Euro rutschte gegenüber dem US-Dollar quasi mit ab.

Erdölpumpe

EZB-Entscheidung bremste Preisvorteil für Heizölkunden erneut aus

Rohöl- und Heizölpreise: Donnerstag, den 19. März 2020, 05:45 Uhr

WTI – Brent – Euro/Dollar

WTI: 22,29 US-Dollar
Brent: 25,71 US-Dollar
Wechselkurs 1 Euro: 1,0898 US-Dollar

Die Preise für Brent und WTI (pro Barrel, 159 Liter) lagen Donnerstagmorgen jeweils im Minus.

Preise Gasöl – Heizöl

Gasöl: 262,34 Euro
Durchschnittlicher Heizölpreis:
54,58 Euro

Der durchschnittliche Heizölpreis lag Donnerstagmorgen um rund 0,25 Euro (-0,44 %) niedriger
als am Mittwochabend.


Echte Problemlösungen sind nicht in Sicht

Der erneuter Abrutscher der Rohölpreise am gestrigen Tag war eindrucksvoll. Brent (Nordsee-Öl) und WTI (US-Öl) gerieten wiederholt in den Abwärtssog von Corona-Krise und Opec-Streit. WTI landete inzwischen bei etwas über 22 US-Dollar pro Fass und Brent hat bis zur 25-er Marke noch etwas Luft. Allerdings scheint die Abwärtsbewegung der Nordsee-Sorte am Donnerstagmorgen besonders steil ausgeprägt zu sein. In den ersten Morgenstunden ließ Brent bereits um knapp 2,7 Prozent nach.

Die Heizölpreise rutschten am gestrigen Mittwoch um rund 1 Euro pro 100 Liter hinterher. Der Preisvorteil wäre noch viel deutlicher ausgefallen, wenn nicht der Euro gegenüber dem US-Dollar ebenfalls kräftig nachgelassen hätte. Vor wenigen Tagen schmückte sich die europäische Gemeinschaftswährung noch mit gut 1,14 Dollar und zum Auftakt in den Donnerstag hangelt der Euro sich bei gut 1,08 Dollar noch immer abwärts. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Gemeinschaftswährung mit ihrer nun verkündeten 700-Mrd-Euro-Schwemme der Währung einen weiteren Weichspüler verpasst.

Eine Lösung der Probleme scheint nicht in Sicht. Die Corona-Krankheit geht ihre eigene Wege und die Welt sieht zu, wie sie dagegen ankommen könnte. Jetzt eingeleitete politische wie auch geldpolitische Schritte dürften jedoch weitaus „nachhaltiger“ sein als es COVID-19 vermag. Zwischen der Opec und Russland dürfte es nicht so schnell zu einer Einigung zu den Ölfördermengen kommen. Deshalb werden die Ölmärkte auch aus dieser Ecke weiterhin unter Druck bleiben.

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Quelle Heizölpreise: FastEnergy.de

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