Ölmärkte nach Drohnenangriff wieder ruhiger – Vorerst

Geopolitik –


Die Ölpreise jagten nach dem Drohnenangriff auf die Ölförder- und Lagerstätten in Saudi-Arabien in die Höhe. Nach einstweiliger Beruhigung an den Märkten setzten die Preise der wichtigen Ölsorten wieder zum Rückzug an, aber das Potenzial weiterer Preisexplosionen bei einer möglichen Eskalation ist groß.

Ölförderung

Die Ölmärkte haben sich nach heftigen Gipfelstürmen wieder etwas beruhigt – Vorerst

Bei Konflikt-Eskalation Preisexplosionen möglich

Der Angriff auf die Ölanlagen in Saudi-Arabien beschleunigte die Ölmärkte umgehend in die Höhe und schickte die Bewertungen an der Wall Street auf Talfahrt. Die Märkte wurden kräftig aufgemischt. Ebenso schnell waren die Einschätzungen zum Urheber des Angriffes. In erster Linie sollen Huthi-Rebellen Drohnen mit einer entsprechenden Sprengladung auf die Reise geschickt haben. Als viel interessanter gilt jedoch die zweite Linie hinter den Rebellen aus Jemen und dies ist der Iran. Teheran wirft man vor, die Huthi-Rebellen zu unterstützen und hier erscheint wohl eine genauere Untersuchung, geschweige das Abwarten von Ergebnissen über die Urheberschaft des Angriffes als überflüssig. Die US-Administration nannte umgehend den Iran als den Verantwortlichen. Nun stünden Vergeltungsschläge zur Debatte. Offenbar weiß Washington mehr als Moskau und Peking. Immerhin stehen die USA mit Saudi-Arabien Schulter an Schulter, zumindest was Öl und militärische Ausrüstung belangt. Zurückhaltung, Besonnenheit und keine voreiligen Handlungen, so die Appelle aus Russland und China.

Für spekulative Ölmarktteilnehmer eröffneten die Angriffe auf die Ölanlagen in Saudi-Arabien ein Feuerwerk der Gewinne. Am Montag schossen die „Premium-Sorten“ WTI (USA) und Brent (Nordsee) gleich am Morgen um rund 20 Prozent nach oben. Erstaunlich jedoch der heftige Preisansturm angesichts der betroffenen Ölfördermenge von rund 5,7 Millionen Fass (159 Liter) pro Tag. Angesichts der täglich global benötigten Ölmenge von rund 95 Millionen Fass (!) entspricht der temporäre Förderausfall lediglich 6 Prozent.

Dennoch gehen Marktbeobachter nicht von einem anhaltenden Trend steigender Ölpreise aus. Bereits am Montagnachmittag zogen sich die Preise an den Märkten wieder zurück. Die Mitnahme von Gewinne war offensichtlich zu verlockend. Darüber hinaus überwiege die anhaltend konjunkturelle Schwäche. Anders sähe es jedoch aus, wenn es nun zu einem handfesten Konflikt zwischen dem Iran sowie der USA und Verbündeten käme. Die Ölpreise würden aufgrund der enormen Öllieferungen aus dieser Region voraussichtlich explodieren.

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