Nach Fed-Sitzungsprotokoll ist im Heizölmarkt viel Dynamik im Spiel

Heizölmarkt April 2015-


Die Heizölpreise sind am letzten April-Tag von Rohölnotierungen getrieben und gleichzeitig vom US-Dollar ausgebremst. Offenbar brachte die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) viel Dynamik in den Heizölmarkt. Heizöl beendet den Monat mit leicht steigenden Tendenzen.

Ölförderung

Schwacher US-Dollar bremst für Heizölmarkt die Preissteigerungen bei Rohöl aus

Fed bestätigte die Erwartungen der Marktbeobachter

Das Fed-Sitzungsprotokoll wurde mit Hochspannung erwartet und das größtenteils erwartete Ergebnis ist auch erfüllt worden. Es wird so schnell keine Zinsanhebungen im US-Markt geben. Bereits im Vorfeld der Vorlesung zeigte der US-Dollar im Wechselkurs einen deutlichen Rückgang. Der Euro durchbrach am Vortag die Marke bei 1.10 US-Dollar mit Leichtigkeit. Der „Schwächeanfall“ der US-Währung setzt sich auch am letzten Tag des Aprils fort. Der Euro legte am Donnerstag um 0,013 Prozent zu und bringt beim „Umtausch“ derzeit 1,1246 Dollar. Für die Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz eine sehr vorteilhafte Entwicklung im Devisenmarkt.

Auf der anderen Seite halten die Rohölpreise dagegen. US-Öl WTI legte um 0,83 US-Dollar zu und kostet derzeit 59,32 US-Dollar pro Fass. Die seit langer Zeit nicht mehr erreichte 60-er Marke wird somit energisch angegangen. Mit etwas Preisvorsprung klettert auch die Nordsee-Ölsorte Brent nach oben. In den ersten Stunden des Donnerstags um 0,57 Dollar zugelegt und einen Preis von 66,15 Dollar erreicht.

Nach den ersten beiden äußerst ruhigen Handelstagen der Woche scheint nun richtig viel Dynamik aufzukommen. Bis zu heutigen Abend dürfte es bei einem Kräftemessen zwischen aufstrebenden Ölpreisen und einen ebenso motivierten Euro bleiben. Letztendlich tendieren die Heizölpreise zum Zeitpunkt etwas nach oben.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise am 30. April 2015

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg am Donnerstag bis 10:00 Uhr um +0,57 US-Dollar auf 66,15 Dollar pro Barrel (159 Liter) an. Die Heizölpreise zogen am Donnerstagvormittag gegenüber dem Preis zum Handelsschluss am Vortag um rund 0,50 Euro, bzw. 0,50 Franken auf 64,71 Euro pro 100 Liter an.

Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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