Nach 4. Advent beinahe unveränderte Heizölpreise – Preisdruck bleibt

Heizölmarkt Dezember 2015-


Zum Wochenauftakt nach dem 4.Advent-Wochenende blieben die Heizölpreise beinahe unverändert. Der Preisunterschied beträgt zum Einstieg in den Handelstag lediglich rund 10 Cent / 10 Rappen gegenüber dem Stand vom Freitagabend.

Ölförderung

Märkte könnten noch auf Entscheidung zur Aufhebung Öl-Exportverbot reagieren

Ölpreise werden auch künftig kräftig unter Druck gehalten

Der verhaltene Rückgang des Heizölpreises zum Tagesauftakt könnte bereits die nächsten Monate beschreiben. Der Druck auf die Erdölpreise wird voraussichtlich weiter ansteigen. Mit der Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran und der Beseitigung des Erdöl-Exportverbots der USA wird den randvollen Rohöllagern noch eine kräftige Schippe drauf geworfen.

Am Freitag winkte der US-Kongress ein Gesetz durch, das nun grünes Licht für die Ausfuhren von Rohöl erlaubt. Seit rund 40 Jahren durften die USA nur Öl importieren, aber keines verkaufen. Aus dem einstigen größten Rohöl-Einkäufer wird demnächst ein Exporteur. Ermöglicht hat es die forcierte Förderung von Schiefer-Öl (und -Gas). Wie jedoch die Rechnung aufgehen soll, steht in den Sternen. Die Schieferöl-Förderung ist ungleich teurer als konventionelle „Pumpen-Stationen“. Der inzwischen auf unter 40 US-Dollar gefallene Ölpreis bereitet bereits den Opec-Ländern massive Probleme bei den Haushaltsbilanzen. Wie soll die Förderung von Schieferöl rentabel für die USA sein? Offenbar soll der Preis mit Nachdruck unten gehalten werden, ganz nach dem Motto des längeren Atems. Am Rande steht wohl auch das Interesse, Russland wirtschaftlich möglichst in die Enge zu treiben.

Der mit der Fed-Zinsanhebung am vergangenen Mittwoch angestiegene Dollar-Kurs dürfte nur ein relativ kurzfristiger Effekt sein. Für die Heizölkunden werden die nächsten Monate durchaus spannend bleiben.

Die Rohöl- und Heizölpreise am 21. Dezember 2015, 07:30 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) fiel bis zum Handelsschluss der vergangenen Woche um -0,19 US-Dollar auf 36,68 US-Dollar pro Fass (159 Liter) ab.

Der durchschnittliche Heizölpreis betrug am Montagvormittag 43,06 Euro pro 100 Liter und lag damit um -0,10 Euro, bzw. -0,10 Franken unter dem Preis zum Handelsschluss am Freitag.

Der Euro notierte bei 1,0876 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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