Mitte April werden Heizölpreise von Rohölmärkten und Euro hoch gezogen

Heizölmarkt April 2015-


Nachdem der Euro auch zum Wochenauftakt offenbar nur die Abwärtsrichtung kennt und die Rohölpreise deutlich anzogen, startet der Montag auch für die Heizölkunden mit einem Preisaufschlag von rund 1,30 Euro / 1,30 Franken pro 100 Liter.

Der Euro rennt Mitte April einem neuen Tief entgegen

Ölförderung
Euro wird der Rolle als Sorgenkind gerecht

Der Euro hatte schon bessere Zeiten erlebt und der Tiefpunkt seiner Karriere scheint noch nicht erreicht worden zu sein. Der Abwärtstrend zeichnete sich bereits in der vergangenen Woche ab und der Montag zeigt ein unverändertes Bild. Lediglich 1,0571 US-Dollar erhält man zum Wochenauftakt für einen Euro und es geht derzeit noch weiter abwärts.

Während die Gegenüberstellung Euro zum Dollar ein tiefrotes Minus ergibt, stehen vor den Preisen der Ölsorten WTI (USA) und Brent (Nordsee) jeweils tiefgrüne positive Vorzeichen. In den ersten Morgenstunden des Montags zog WTI -Preis bereits um 0,92 US-Dollar (+1,72%) an und notiert bei 54,48 US-Dollar. Der Aufstieg beim Brent ist mit +1,16 US-Dollar (+1,95%) noch etwas stärker ausgeprägt. 159 Liter kosten derzeit 60,24 Dollar.

Steigende Ölpreise und ein fallender Euro lassen die Heizölpreise mit einem Plus von 1,30 Euro gegenüber dem Stand zum Wochenende starten.

Offenbar erwartet der internationale Rohölmarkt noch keine baldigen Öl-Schwemmen aus dem gerade erst aus den Sanktionen entlassenen Iran. In der Regel reagieren die Marktteilnehmer sehr empfindlich auf in Aussicht gestellte Fördermengen-Veränderungen, aber steigende Notierungen zeugen nicht gerade von vorherrschender „nackter Panik“. Vielmehr bereitet der Euro Kopfzerbrechen, jedoch nicht bei den Spekulanten, die auf einen weiteren Kursverfall wetteten, sondern bei den Unternehmen, die im Euro-Ausland mit entsprechenden Zweigstellen vertreten sind und durch die schwache Kursentwicklung erhebliche Einbußen hinnehmen müssen.

Der US-Dollar selbst erreicht einen Stärkegrad, der wiederum große Investment-Unternehmen und ihre Warnungen auf den Plan ruft. Ein zu starker Dollar gefährde die US-Wirtschaft aufgrund steigender Export-Preise für den Ausland, so der jüngste Hinweis des US-Investors und „Verwaltungs-Giganten“ Black Rocket.

Klare Marktimpulse für einen kalkulierbar anhaltenden Trend bleiben derzeit noch aus. Tendenziell trudelt der Euro weiter abwärts und die Ölpreisanstiege scheinen noch nicht sehr viel an Substanz zu besitzen.

Momentaufnahme der Rohöl- und Heizölpreise

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg am Montag bis 10:30 Uhr um 1,16 US-Dollar auf 60,24 Dollar pro Barrel (159 Liter) an. Heizöl startete in den Montag bei einem Preis in Höhe von 62,90 Euro pro 100 Liter und somit um +1,30 Euro, bzw. +1,30 Franken mehr als zum Handelsschluss zum Wochenende.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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