März 2016 startete mit gestiegenen Heizölpreisen

Heizölkosten März 2016-


Der März 2016 beginnt für die Heizölkunden mit Preisaufschlägen aufgrund gestiegener Rohölpreise und einem weiter schwächelnden Euros. Die Gemeinschaftswährung rutschte unter 1,09 Dollar ab und trug somit zum Mehrpreis um rund 1,05 Euro / 1,05 Franken pro 100 Liter bei.

Ölförderung

Schwache Inflatioinsdaten aus der Eurozone zogen die Gemeinschaftswährung in die Tiefe

Der US-Dollar wird sich kaum lange auf Höhe halten können

Der Preiszuschlag für Heizöl zum Monatsauftakt März wurde vom Rohölmarkt sowie vom Devisenmarkt „beschlossen“. Die Ölsorten WTI (US-Öl) und Brent (Nordsee-Öl) befanden sich zum gestrigen Monatsabschluss in einem Aufwind. Der Preis für WTI zog um 0,85 US-Dollar auf 33,82 Dollar pro Barrel (159 Liter) an und der Preis für Brent erhöhte sich um 1,05 Dollar auf 36,58 Dollar.

Immerhin umfassten die Preiszuschläge für die beiden wichtigen Ölsorten 2,58% bzw. 2,94%. Kein riesiger Sprung, aber dennoch ausreichend, um die Heizölkunden in Deutschland, Österreich und in der Schweiz vor höheren Einheitspreisen zu stellen.

Wieder einmal können die Konsumenten mit einem Heizöltank im Keller für die gestiegenen Preise einen anteiligen Dankesruf an die Europäische Zentralbank absenden. Die am Montag veröffentlichte Inflation in der Eurozone vom Februar löste bei der Gemeinschaftswährung einen erneuten Schwächeanfall aus. Der Euro sackte auf unter 1,09 Dollar ab. -0,2% Inflation zeugen nicht gerade von geeigneten Heilmitteln der EZB gegen die Eurokrise. Allerdings was soll die Zentralbank als ein Bestandteil eines zum Scheitern verurteiltes System auch ausrichten können?

Für einen besser im Licht stehenden Euro sorgte eher noch der US-Dollar. Die laufend veröffentlichten US-Konjunkturdaten erhalten zusehends ein Übergewicht gen Pessimismus. Aus den Thesen einer stagnierenden US-Wirtschaft wurden inzwischen Ausblicke auf eine Rezession. Die Schatten des „übergroßen“ US-Dollars dürften langsam wieder das Schrumpfen anfangen.

Die Rohöl- und Heizölpreise am Dienstag, den 01. März 2016, 07:30 Uhr

Der Preis für die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) stieg bis zum gestrigen Handelsschluss um +1,05 US-Dollar auf 36,58 US-Dollar pro Fass an.

Der durchschnittliche Heizölpreis betrug zum Einstieg in den Dienstag 42,04 Euro pro 100 Liter und lag damit um gut +1,05 Euro, bzw. +1,05 Franken über dem Preis zum Handelsschluss am Montag.

Der Euro notierte bei 1,0881 US-Dollar.

Aktuelle und historische Entwicklung der Heizölpreise

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Ölpreisentwicklung 2016

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: Heizoel24.de

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