Krim-Konflikt kann an Heizöl Preisentwicklung nicht abgelesen werden

Heizölkurse-


Der Rohölmarkt zeigt sich zu den politischen Reibungen um die Ukraine und die Halbinsel Krim relativ gelassen. In den Preisentwicklungen sind keine großen Preissprünge eingetreten. Selbst das Endergebnis des Krim-Referendums und die „blitzartige“ Eingliederung in die Russische Föderation ließ die Heizölpreise relativ kalt.

Ukraine und Krim bleiben dennoch im Fokus der Rohstoffmärkte

Heizölpreise
Spannung auf Gegenreaktion der EU und USA

Der Westen nennt es Annexion, Moskau bezeichnet es eine Wiedervereinigung. Dieser Unterschied in der Auffassung zur „Krim-Rückkehr“ beschreibt zusammenfassend die unteschiedliche Sichtweisen der politischen Mächte. Die ersten Sanktionen gegen Russland wurden bereits ausgesprochen, begrenzt auf einzelne Personen aus der Politik und Wirtschaft. Mit der am Dienstag erfolgten Wiedereingliederung der Krim in die Russische Föderation folgten nun weitere Ankündigungen von Sanktionen durch die EU sowie den USA.

Weitere „Straf-Maßnahmen“ gegen Moskau müssten wirtschaftlicher Natur sein. Eine Gratwanderung, denn mehr rund 31 Prozent des nach Deuschland importierten Erdgases und Rohöls stammen aus Russland. Der Blick der Finanzteilnehmer richtet sich deshalb verstärkt nach Brüssel sowie nach Washington.

Sollten die Märkte wie bisher auf die Auseinandersetzungen um die Krim reagieren, ist auch in der näheren Zukunft mit keinen großen Ausschlägen beim Heizölpreis zu rechnen. Größere Veränderungen dürften vielmehr von Schwankungen in den Devisenkursen ausgelöst werden. Am Mittwoch wird die US-Notenbank Federal Reserv (Fed) über die weiteren geldpolitischen Maßnahmen entscheiden. Hier liegt zu den Heizöl Preisenwicklungen derzeit das höhere Potenzial.

Die Rohölsorte Brent (Nordsee-Öl) kostete am Dienstag in London 106,50 Dollar pro Barrel (159 Liter). Gegenüber dem Montag ließ der Durchschnittspreis für Heizöl um -0,60 Euro (durchschnittlicher Preis 78,31 Euro pro 100 Liter am Mittwoch), bzw. um -0,60 Franken für die Kunden in der Schweiz nach.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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