Im Juli 2013 ist mit höheren Heizölpreisen zu rechnen

Heizölpreisentwicklung Juli 2013-

Verbraucher müssen sich auf noch höhere Heizölpreise einstellen. Mit einem schwächelnden Euro und den ansteigenden Rohölpreisen wirken gleich zwei Faktoren auf den Verbraucher unfreundlichen Preistrend ein.

Das Ende der Fahnenstange scheint noch nicht erreicht

Heizölkosten
Im Juli 2013 steckt viel Potenzial für Heizöl Preisanstiege

Nachdem der Heizölpreis zwischen dem 01. Juli und 02. Juli noch einen vielversprechenden Abwärtstrend zeigte, setzte bereits am nächsten Tag ein steiler Preisanstieg ein. Die durchschnittlichen Heizölkosten kletterten bis zum Freitag von 81,24 bis auf 84,80 Euro und das Marktumfeld deutet auf weitere Verteuerungen hin.

Ein wesentlicher Preisfaktor ist der abschwächende Euro gegenüber dem US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) festigte das derzeitige Niedrigzins-Niveau und sieht auch keinen Anlass, von der lockeren Geldpolitik abzusehen. Der Euro-Kurs fiel inzwischen deutlich unter der 1,30 US-Dollar Marke. Der Import von Rohöl in die EU verteuert sich entsprechend.

Am Freitag legten die Preise für Rohöl zu. Die Tonne Gasöl wurde im Markt in London für mehr als 900 Dollar gehandelt. Nachdem die politischen Unruhen in Ägypten für zusätzliche Unsicherheiten an den Börsen sorgten, könnten die bereits mit Spannung erwarteten Daten der US-Wirtschaft für weitere Preissprünge sorgen. Die Rohölpreise der Sorten Barrel WTI (101,- Dollar pro Barrel) sowie Brent (105,50 Dollar pro Barrel) sind nur noch um Nasenlängen voneinander entfernt.

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Bild: CC0 1.0 Universell – Quelle: heizoel24.de
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